Erkrath: Natur im Herzen der Stadt
VON MONIKA SPANIER - zuletzt aktualisiert: 19.12.2008Düsseldorf (RPO). Beim Fotowettbewerb „Geheimtipp Erkrath“ zeigt das Siegerbild von Bettina Kemper ein blühendes Rapsfeld.
Schöne Bild-Impressionen regen an, die Stadt einmal mit anderen Augen zu durchstreifen.Wo Erkrath am schönsten ist – das zeigen die Bilder von Bettina Kemper, Adrian Heinen und Louis Blackmore, die im Foto-Wettbewerb „Geheimtipp Erkrath“ der Neue Mitte Erkrath GmbH ausgezeichnet wurden. „Erkrath ist ein freundliches Fleckchen Erde“, meinte Geschäftsführerin Dr. Constance Paffrath bei der Preisübergabe an die drei Sieger. Zehn Teilnehmer hatten insgesamt 40 Arbeiten eingereicht.
Bettina Kemper, die ein leuchtendes Rapsfeld zwischen Römerweg und Unterbach fotografiert hat, lebt in Unterfeldhaus. Die Vorsitzende des Allgemeinen Fahrrad-Clubs Erkrath ist in ihrer Heimatstadt viel unterwegs, zückt immer mal wieder ihre Spiegelreflex- oder Kompaktkamera. Ihre Aufmerksamkeit gilt Details in Landschaften, bei Pflanzen oder Industriegebäuden. Die 500 Euro Preisgeld will die 48-jährige Teamassistentin im Sommer für eine Fotoreise nach Belgien einsetzen.
Vielfältige Fotomotive
Die zehn Teilnehmer im Fotowettbewerb „Geheimtipp Erkrath“ der Neuen Mitte Erkrath zeigen auf ihren Fotos Motive zwischen Natur und Industrie.
Die Pfarrkirche St. Johannes wurde ebenso abgebildet wie das Rotthäuser Bachtal oder das Rittergut Haus Morp. Es sind Blumen vor Graffitis zu sehen und einsame Winkel auf dem früheren Werksgelände von Posemarré.
„Irgendwo“ im Neandertal
Louis Blackmore gelangte mit einem absoluten Heimatmotiv auf den zweiten Platz – er wählte Impressionen „Irgendwo“ im Neandertal. Mit einer Langzeitbelichtung hat er die Fließkonturen des Düssel-Wassers verfremdet und die Natur romantisierend dargestellt. All seine eingereichten Arbeiten hat er mit vorhandenem Licht aufgenommen. „Ich bearbeite nichts“, sagt Blackmore. Der LOKart-Künstler fotografiert analog und nicht mit der Digitalkamera. Das Preisgeld für sein Bild beträgt 300 Euro.
Der 17-jährige Adrian Heinen, der mit einer Szene von der Neandertalbrücke gewonnen hat, ist ein Technik-Freak. Er spielt gerne am Computer im Fotoshop, reizt Blende und Belichtungszeit aus. Sein Motiv ist mit Stativ in HDR-Technik aufgenommen, die besondere Effekte ermöglicht. Die 200 Euro, die ihm Platz zwei eingebracht haben, hat er in Weihnachtsgeschenke investiert.
Der besondere Blick der Fotografen galt Wiesen, Wäldern, schönen Gebäuden, Kirchen, Häusern und romantischen Orte an der Düssel.
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