Ophüls-Festival zeigt NRW-Filme: "Neandertal" im Saarland
zuletzt aktualisiert: 08.01.2007 - 12:43Beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken flimmern vom 15. bis 21. Januar drei von der Filmstiftung NRW geförderte Produktionen über die Leinwand. "Neandertal" erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der an Neurodermitis erkrankt ist. Der Film wurde im Kreis Mettmann gedreht.
Alle drei Filme seien, auch wenn sie in Schottland und Georgien spielten, in Nordrhein-Westfalen gedreht worden, teilte die Filmstiftung am Montag in Düsseldorf mit. So werde im Film "Neandertal" die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der sich nach einem heftigen Neurodermitis-Schub mit den Ursachen seiner Krankheit auseinandersetzen muss. Hauptdarsteller in der Produktion sind Jakob Matschenz, Andreas Schmid und Johanna Gastdorf.
Peter Mullan and Gary Lewis spielen in Steve Hudsons Kinofilm "True North", der ebenfalls im Wettbewerb zu sehen ist. In dem Film gehe es um einen schottischen Fischer, der versucht, die Zwangsversteigerung seines Kutters zu verhindern, indem er unter Deck chinesische Flüchtlinge nach England bringt, hieß es weiter.
In Tiflis spielt Dito Tsintsadzes neuer Kinofilm "Der Mann von der Botschaft". Burghart Klaußner, der für seine Rolle auf dem Filmfestival Locarno den Goldenen Leoparden als bester Darsteller gewann, stellt darin einen Botschaftsangehörigen dar, der ein zwölfjähriges Flüchtlingsmädchen kennen lernt und bei sich aufnimmt.
Das Filmfestival Max Ophüls Preis findet in diesem Jahr zum 28. Mal statt. Laut Filmstiftung NRW hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem Treffpunkt vor allem der jungen Regisseure entwickelt.
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