Mettmann: Regiobahn hat rechtzeitig reagiert Erfolg für die Regiobahn
zuletzt aktualisiert: 13.10.2007Düsseldorf (RPO). Viele Fahrgäste in Erkrath und Hochdahl nahmen die Streiks gestern gelassen hin. Sie hatten sich rechtzeitig informiert und sich andere Wege zur Arbeit gesucht. Wer an den Haltstellen stand, konnte nicht überrascht tun und sich wundern, dass die Bahnen nicht auf die Minute pünktlich abfuhren.
Wer nicht auf den Bus oder das eigene Auto setzte, war mit der Regiobahn ganz gut bedient. Geschäftsführer Joachim Korn bemängelt zwar den „Herdentrieb“ der Menschen, die trotz vier Türen im Zug immer nur an einer Tür aussteigen wollen, aber offensichtlich klappte es bis auf wenige Verspätungen ganz gut mit der Regiobahn. Die Chance, die Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, wurde mit dem rechtzeitigen Ankoppeln zusätzlicher Wagen genutzt. Nur verdient hat die Regiobahn nun nicht viel mit dem Streik. Die VRR-Tickets gelten auch dort. OLIVER WIEGAND
METTMANN (wie) Die Mettmanner Regiobahn hat die Chance genutzt und beim Streik der Lokführer ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. „Wir hatten alles auf der Schiene, was Räder hat“, sagte gestern Geschäftsführer Joachim Korn nicht ohne Stolz. Zwar waren zwei Wagen in der Werkstatt aber zehn Züge konnte die Regiobahn zwischen Kaarst und Mettmann anbieten. „Die meisten fuhren mit Doppeltraktion, also zwei Wagen aneinander gekoppelt“, berichtet Korn. Er schätzt, dass bis zu 50 Prozent mehr Fahrgäste als sonst, die Regiobahn benutzten. Gut ein bis zwei Minuten Verspätung waren die Folge, weil viele Fahrgäste nur durch eine Tür ausstiegen, berichtet Korn.
Die Angestellten der Regiobahn sind nicht an den Bahn-Tarif gebunden. Deshalb blieben die Streiks aus. Mögliche Behinderungen, durch auf der Strecke abgestellte S-Bahnen, die auch die Regiobahn behindert hätten, blieben allerdings aus.
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