Mettmann: Roter Teppich für Roten Baron
VON CHRISTOPH ZACHARIAS - zuletzt aktualisiert: 12.03.2008Düsseldorf (RPO). Die Vorpremiere des Films über Manfred Freiherr von Richthofen ist am 7. April im Weltspiegel-Kino.
Dan Maag, der Produzent des Kriegsdramas, ist Mettmanner. Die Gesellschaft Verein lädt anschließend zur Party ein.Eine der aufwändigsten deutschen Filmproduktionen, „Der Rote Baron“, wird am 7. April als Vorpremiere im Mettmanner Weltspiegel-Kino gezeigt. Margarete Papenhoff und Gabriele Rosslenbroich, die Inhaberinnen des ältesten Kinos in Deutschland, werden an diesem Tag den roten Teppich für Schauspieler und Produzenten ausrollen lassen.
Das Kriegsdrama erzählt die Geschichte des Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der im Ersten Weltkrieg zweifelhaften Ruhm errang. Mit 80 Abschüssen war er erfolgreichster Jagdflieger des Ersten Weltkrieges.
Die guten Kontakte zu dem Produzenten Dan Maag – er ist gebürtiger Mettmanner und Sohn des früheren VHS-Leiters Karl-Heinz Maag – machten es möglich, dass der Film nach der Premiere in Berlin vor dem offiziellen Kinostart am 10. April bereits drei Tage vorher in Mettmann gezeigt wird. Klaus Bartel von der Gesellschaft Verein zu Mettmann stellte die Verbindung zu Dan Maag her. Die Mutter Hiltrud Maag-Perpeet lebt in Mettmann-Süd. Margarete Papenhoff überzeugte schließlich die Verleiher Warner Bros. Pictures Germany, den Film in Mettmann zu zeigen.
Freiherr von Richthofen
2. Mai 1892 in Breslau als Sohn eines preußischen Majors geboren.
1903-1911 Militärausbildung als Kadett.
1912 Leutnant im Ulanenregiment.
1915/16 Pilotenausbildung bei Jagdflieger Oswald Boelcke (1891-1916).
1916/17 Nach dem Tod Boelckes wird Richthofen der erfolgreichste Kampfflieger in der Staffel.
1917 erhält er den Orden Pour le Mérite.
21. April 1918 Richthofen stirbt bei einem Luftgefecht.
Die Geschichte: Für Freiherr Manfred von Richthofen (Matthias Schweighöfer) und für seinen Kameraden Leutnant Voss (Till Schweiger) sind die Luftduelle in den Doppeldeckern, beziehungsweise in seinem Dreidecker „Fokker Dr 1“, ausschließlich eine sportliche und technische Herausforderung, die sie die Schrecken der Schlachtfelder unter ihnen zunächst ignorieren lässt.
Während die Oberste Heeresleitung Richthofen immer stärker zu Propagandazwecken missbraucht, lernt das junge Flieger-Ass bald die schreckliche Realität des Krieges kennen: Als von Richthofen sich in die Krankenschwester Käte (Lena Headey) verleibt, öffnet sie ihm die Augen dafür, dass Krieg alles andere als ein Spiel ist. Doch trotz des Verlustes vieler Kameraden kann sich von Richthofen nicht endgültig von der Fliegerei abwenden. Er ist bei seinen Gegnern wie dem kanadischen Piloten Captain Roy Brown (Joseph Fiennes) ebenso gefürchtet wie respektiert. Der „Rote Baron“ wird schließlich am 21. April 1918 bei einem Einsatz in der Nähe von Vaux-sur-Somme durch einen Herzschuss getötet.
Um die Luftschlachten in Nahaufnahmen möglichst realistisch wirken zu lassen, wurden 23 Flugzeugmodelle aus dem Ersten Weltkrieg in Originalgröße nachgebaut. Mit einem geschätzten Budget von 18 Millionen Euro ist der Rote Baron eine der teuersten deutschen Filmproduktionen bislang.
In Mettmann werden Produzent Dan Maag und die Schauspieler am 7. April über den roten Teppich schreiten. Der Film wird zeitgleich in zwei Kinos des Weltspiegels gezeigt. Anschließend kann das Premierenpublikum an der großen Filmparty in der Gesellschaft Verein zu Mettmann teilnehmen.
Das Weltspiegel Kino wird 200 Karten im freien Verkauf für 20 Euro (inklusive Getränke) anbieten. Die Gesellschaft Verein verkauft noch einmal 100 Karten für 50 Euro (Film und anschließende Party).
Schauspieler und Produzententeam werden sich am 7. April ins Goldene Buch der Stadt Mettmann eintragen. Die letzte Vorpremiere im Weltspiegel gab’s anlässlich des Starts von „Samba in Mettmann“ mit Hape Kerkeling.
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