Wülfrath: SPD: eine Beigeordnetenstelle erhalten
zuletzt aktualisiert: 31.07.2007Düsseldorf (RPO). Die SPD-Fraktion hat gestern für die Ratssitzung am 14. August, 17 Uhr, Rathaussaal, den Tagesordnungspunkt „Verwaltungsorganisation – Beibehaltung einer Beigeordnetenstelle“ beantragt. Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff hatte sich in der vergangenen Woche dafür ausgesprochen, wegen der finanziell schwierigen Lage der Stadt, künftig auf beide Beigeordnetenstellen zu verzichten. Fraktionsvorsitzender Manfred Hoffmann will den Antrag der SPD in der Sitzung begründen und erwartet nach der Beratung eine Beschlussfassung.
In einem zweiten Antrag der SPD geht es um die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SMW). Die Verwaltung soll vom Rat beauftragt werden, die von ihm bereits beschlossene Liquidierung der Gesellschaft „in geeigneter Weise rück abzuwickeln“, um die ursprünglichen Ziele der Gesellschaft wiederzubeleben.
In der Antragsegründung heißt es, die geplante Änderung der Gemeindeordnung werde künftig die Gründung städtischer Tochtergesellschaften deutlich erschweren. Die wirtschaftliche Situation der Stadt Wülfrath mache aber tiefgreifende strukturelle Veränderungen zur Bewältigung der städtischen Aufgaben zwingend notwendig. Das Modell „Konzern Stadt“ oder „Städtische Holding“ mit Konzentration der Stadtverwaltung auf ihre Kernaufgaben müsse daher verstärkt in den Fokus genommen werden. Ein erster Schritt werde mit dem Erhalt von SMW als künftig wichtiges Steuerelement getan.
Ratssitzung, 14. August, 17 Uhr, großer Rathaussaal
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