Mettmann: Stimme der Kultur erschallt
VON JÜRGEN FISCHER - zuletzt aktualisiert: 19.10.2006Düsseldorf (RPO). Maler, Sänger, Theatergruppen und andere Kunst und Kultur Schaffende in der Neandertalhalle.
Der Kreis knüpft an die Kulturbörsen des 20. Jahrhunderts an. 46 Stände und 23 Bühnenauftritte am 29. Oktober.Kreiskulturbörse
Wer Laienspielbühnen, Chöre, Blechbläser, Maler, Fotogruppen, Volkshochschulen und Einzel-Künstler aus allen Städten des Kreises Mettmann.
Was 46 Stände im Festsaal und Theatersaal, 23 Bühnen-Auftritte.
Warum 1989 hatte die letzte Kreiskulturbörse stattgefunden. An den Kreis der Wunsch herangetragen, die Veranstaltung wieder aufleben zu lassen.
Wann Sonntag, 29. Oktober.
Wo Neandertalhalle Mettmann, Gottfried-Wetzel-Straße 7.
Bilder in Aquarell, Acryl oder Öl, Fotografien und Videos, Briefmarken und Gedenkmünzen, Bücher und Theater, Sternwarte und Keramik: Breit gefächert ist das Angebot, das die Bürger des Kreises Mettmann am letzten Sonntag im Oktober zu sehen und zu hören bekommen. Eine Kulturbörse in der Mettmanner Neandertalhalle soll die Vielfalt des Schaffens von Hobby-Künstlern, Sängern und Theatergruppen und anderen wiedergeben. Der Kreis knüpft an eine Tradition an, die 1989 mit der damals letzten Kulturbörse zu ende gegangen war.
Programm auf mehreren Bühnen
Kreisdezernent Hans-Anton Fliegauf und Kulturreferentin Barbara Bußkamp stellten gestern das Programm vor, das sie zusammengestellt haben. In Mettmann werden Vereine und Einzelkünstler an 46 Ständen ihre Arbeit zeigen. Auf mehreren Bühnen läuft Programm mit Gedichtvorträgen von den Aulen Mettmannern, orientalischem Tanz, Vorträgen von Literaturwerkstätten, Chorgesang und kleinen Theaterstücken oder Szenen.
Jeweils 20 Minuten haben die Künstler Zeit für ihren Vortrag. Vorgesehen sind 23 Auftritte. Das Programm läuft von 10 bis 18 Uhr, lediglich gegen Mittag durch eine 20-minütige Pause unterbrochen. Fliegauf ist angesichts der Programmfülle überzeugt: „Da ist für jeden etwas dabei.“
Beteiligt an der Kulturbörse des Kreises Mettmann sind Hobby-Künstler. Profis wurden nicht angenommen, denn für sie gibt es bereits eine eigene Veranstaltung: Ihr Forum ist die jährlich stattfindende Kreiskunstausstellung.
Die Volkshochschulen aus dem Kreis Mettmann sind an einem Gemeinschaftsstand vertreten, ebenso die Museen – darunter auch der Hochdahler Lokschuppen, das Mettmanner Neanderthal Museum und der Wülfrather Zeittunnel. Auch die Sternwarte Neanderhöhe ist dabei. Das Kulturmobil des Landschaftsverbandes steht vor dem Haupteingang der Neandertalhalle und berichtet mit der „Expedition Rheinland“ über Kultureinrichtungen der Region.
Alle drei Sängerkreise, die im Gebiet des Kreises Mettmann ihre Stimmen erschallen lassen, haben zugesagt: die Sängerkreise Düsseldorf, Niederberg und Rhein-Wupper/Leverkusen. Sie geben einen Vorgeschmack auf die Biennale 2007, die „Klanglandschaften“ in den Mittelpunkt rückt. Landrat Thomas Hendele eröffnet die Kulturbörse am Morgen.
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