Mettmann/Erkrath: Videoüberwachung für die Regiobahn
zuletzt aktualisiert: 05.07.2012 - 13:31Mettmann/Erkrath (RP). Die Regiobahn wird mit einer modernen Videoanlage ausgestattet. Martin Husmann, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), unterzeichnete am Mittwoch einen Zuwendungsbescheid zum Einbau einer Videoausstattung bei der Regiobahn in Höhe von rund 125.000 Euro.
Um die Sicherheit der Fahrgäste und des Zugpersonals zu verbessern, wird die Anlage in den Fahrzeugen der S 28 installiert. „Solche Systeme haben eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Randalierer, die möglicherweise Kunden und Personal belästigen, und führen zur Reduzierung von Vandalismusschäden,“ erläutert VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann.
Schutz für die Fahrgäste
Erfahrungen mit ähnlichen Videoanlagen zeigten, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste, insbesondere in den Schwachlastzeiten, gesteigert und die Attraktivität des Nahverkehrs weiter gestärkt werde. Mit der neuen Digitaltechnik des Videosystems ist es im Notfall auch möglich, Livebilder aus dem Innenraum des Fahrzeugs an die Leitstelle der Regiobahn zu senden.
„Ein wirksamer Schutz der Fahrgäste ist uns und den Verkehrsunternehmen ein sehr hohes Anliegen“, sagte Husmann. „Doch durch Technik alleine lässt sich nur bedingt ein gesamtgesellschaftliches Problemfeld lösen.“ Der VRR ist daher neben der Förderung von Sicherheitstechniken auch Mitgründer der Mutiger-Stiftung. Diese setzt sich für mehr Zivilcourage und sozialen Mut ein.
Unter dem Leitgedanken „Jeder kann helfen, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen“ starteten aktuell im Rhein-Ruhr-Raum Schulungskurse zur Unterstützung von mehr Zivilcourage. Antragsteller für die Förderung der Videoanlage ist die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH. Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt 154 500 Euro und wird mit einer Quote von 85 Prozent gefördert.
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