Wülfrath: Wülfrather Klangräume
VON R. MAIROSE-GUNDERMANN - zuletzt aktualisiert: 03.05.2007Düsseldorf (RPO). Einige Veranstaltungen der Neanderland Biennale finden in der Kalkstadt statt.
Zum Auftakt gibt es Theater. Eine musikalische Wanderung führt nach Schlupkothen.Programm in Wülfrath
Die Biennale beginnt in Wülfrath am 4. Mai, 20 Uhr, Stadthalle mit „Die Beleidigten“, Gastspiel Burghofbühne Dinslaken.
Ein Stück mit hintergründigem Humor um vier Musiker, die höchst unterschiedliche Vorstellungen von Musik und dem Leben haben.
6. Mai, 11.30 Uhr, Zeittunnel. Eröffnungsperformance, „Lithophon“. Mit Michael Bradke und Parkschülern.
10. Mai, 20 Uhr, Wülfrather Medien Welt. „Wilhelm Busch...weil stets mit Geräusch verbunden“, Musik-Kabarett Gruppe Liederschlag.
Eintritt: Karten für Theaterstück und Kabarett an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Unter dem Titel, „Klangräume“ startet das dritte Kulturfestival der zehn Städte des Kreises Mettmann Neanderland Biennale. Flyer, die alle Veranstaltungen ausweisen liegen in Wülfrath in öffentlichen Einrichtungen und Geschäften der Innenstadt aus. Biennale-Intendant Tilmann Wohlleber, Kulturreferentin Meike Utke und Zeittunnel-Leiterin Andrea Gellert stellten der Presse vor, was Wülfrath im Monat Mai an klangvollen Highlights zu bieten hat.
„Ich habe versucht, möglichst Projekte zu entwickeln, in denen sich viele Leute beteiligen können“, sagte Wohlleber. Heimische Chöre und Instrumentalisten sind bei Programmpunkten vor Ort ebenso eingebunden wie Workshopteilnehmer, Schüler und sangesfreudige Bürger. In der „Klangnacht der Kirchen“, 11. Mai, in St. Joseph, stellen beispielsweise Cäcilienchor St. Maximin und Workshopteilnehmer unter der Leitung von Frater Wilhelm Lindner Haydns kleine Orgelmesse, „Missa brevis in B“, vor.
Mit Liedern in vielen Sprache zu Licht und Tunnel kommen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor unter Thomas Gerhold am 12. Mai zum Zeittunnel. Der Konzert-Titel lautet, „Licht am Ende des Tunnels“, - wie auch am 20. Mai, wenn die Musikfreunde dort auftreten.
Am 13. Mai laden Kalkstädter und MGV Sängerkreis zu einem Konzert in den Innenhof des Niederbergischen Museums ein. Der MGV präsentiert zudem Film und Ausstellung zur Geschichte des bekannten Männergesangsvereins.
Eine musikalische Wanderung mit Volksliedern „aus Hunderten von Jahren“ führt am 17. Mai ab 11.30 Uhr (eine halbe Stunde später, als im Programm ausgedruckt!) von Hammerstein zum Kommunikations-Center Schlupkothen und zurück zum Zeittunnel. Mit von der Partie sind der Frauenchor, „Arion“, aus Velbert, Lothar Müller, Akkordeon, Ruth Kosow, Geige, sowie die Chorgemeinschaft Deutsche Sänger. Sie wird von Biennale-Intendant Wohlleber dirigiert, der auch musikalischer Leiter der Freilichtbühne Coesfeld ist.
Vom 17.-19. Mai findet im Jugendhaus ein Gute-Laune-Workshop, „Bodypercussion“, für Jugendliche ab 13 Jahre statt. Beitrag 9 Euro. Anmeldung im Jugendhaus. „Ein Zug in die Nacht“ ist der musikalische Fackelzug betitelt, der als Vorfinale der Biennale am 29. Mai, ab 20 Uhr, vom Stadtpark zum Kirchplatz zieht. Er wird begleitet von Chören, Spielmannszug, Trommelgruppe, Turmbläser, Theater Minestrone und anderen Gruppen. In der Stadtkirche klingt er aus mit „Worten zur Nacht“ mit Dorothea Walda.
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