Mettmann: Zeittunnel: Die Zukunft bleibt ungewiss
zuletzt aktualisiert: 11.02.2012Mettmann (RP). Landrat Thomas Hendele und die Mehrheit des Kreistages lehnen es ab, für die Erhaltung des Wülfrather Zeittunngels finanzielle Mittel des Kreises einzusetzen. Anlass für eine entsprechende Debatte im Fachausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus war ein Antrag des Sprechers der Grünen, Jochen Gödde. Er forderte, die Kreisverwaltung möge gemeinsam mit der Stadt Wülfrath prüfen, welche Trägerschaft für den Zeittunnel zukunftsfähig sei. Dies lehnten CDU und FDP ab, während sich die SPD der Stimmen enthielt. Für den Antrag der Grünen stimmten auch die Linke und die UWG-ME.
Kulturdezernentin Ulrike Haase machte deutlich, der Zeittunnel habe bereits durch den vom Kreismitfinanzierten Panorama-Radweg eine deutliche Aufwertung erfahren. Die Ausstellung des Zeittunnels müsse sicher überarbeitet werden, um zukunftsfähig zu sein. Doch klar sei auch: "Den Hut muss die Stadt Wülfrath aufhaben."
Hendele machte deutlich, der Zeittunnel ist ein Projekt der Stadt Wülfrath. Der Kreis sei sogar schon mit "Cash" helfend tätig geworden und nicht nur mit "Rat und Tat". Er lehne es aber ab, die Stadt aus der Verantwortung zu entlassen. Der Kreis werde nicht die Trägerschaft über den Zeittunnel übernehmen, auch nicht eine Mitträgerschaft. Würde er dies tun, würden sofort andere Städte für ihre kulturellen Einrichtungen wie Schloss Hardenberg gleiches fordern.
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