Mettmann: Zu wenig Geld für Prävention
VON CHRISTOPH ZACHARIAS - zuletzt aktualisiert: 04.07.2007Düsseldorf (RPO). Die Arbeit der Caritas-Suchthilfe ist richtig und wichtig. Sie hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Denn: Die Zahl der Jugendlichen, die wegen Drogenkonsums keinen Job finden, oder die, weil sie keinen Job finden, Drogen nehmen, wächst. Das Drogenproblem hängt auch mit mangelhafter Bildung und Erziehung zusammen. Wer eine Perspektive hat und innerlich gefestigt ist, ist weniger anfällig. Ärgerlich ist deshalb, dass das Personal für Suchtprävention bei der Caritas erheblich gekürzt worden ist. Nur noch eine Eindrittel-Stelle ist dafür vorhanden. Das ist zu wenig. Doch auch die beste Prävention wird die Zahl der Abhängigen nicht auf Null reduzieren. Das Leben am Jubi ist nicht mettmann-spezifisch. In jeder Stadt gibt es solche Treffpunkte. Unsere Gesellschaft muss wohl damit leben.
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