Auf harter Asche
VON KLAUS MÜLLER - zuletzt aktualisiert: 22.09.2006Der 1. FC Wülfrath will beim benachbarten FSV Kettwig endlich seine Auswärtsmisere beenden.
Der Fußball-Verbandsligist trainierte und testete auf dem ungewohnten Untergrund.Kettwig – 1. FC Wülfrath. Dank einer spielerisch überzeugenden Vorstellung feierten die FCW-Fußballer zuletzt mit dem 2:1 über RW Essen II den dritten Heimsieg in Folge. Die Auswärtsbilanz des Verbandsligisten sieht dagegen absolut negativ aus. Die Wülfrather verloren alle drei Begegnungen.
„Über den Sieg gegen Rot-Weiß Essen und die gute spielerische Leistung habe ich mich sehr gefreut“, betont Trainer Jörg Vollack. Zugleich macht er aber deutlich, dass das Spiel in Kettwig ganz anders verlaufen werde. „Da sind kämpferische Qualitäten gefragt.“ Einen großen Vorteil für die Kettwiger sieht er vor allem darin, dass sie ihre Heimspiele in der Ruhr-Arena auf Asche austragen. „Darauf müssen wir uns einstellen.“ Die Wülfrather haben auch entsprechend reagiert und diese Woche auf dem alten Ascheplatz in Rhodenhaus trainiert. Kurzfristig vereinbarten sie auch ein Testspiel beim TuS Neviges – ebenfalls auf Asche. Die Wülfrather bezwangen den Landesligisten durch Treffer von Florian Körs, Marco Menge und Daniel Nigbur mit 3:1.
Zur Ruhr-Arena
Kein Bus Der 1. FC Wülfrath setzt für die Kurzstrecke (ca. 20 km) zum Auswärtsspiel beim FSV Kettwig keinen Fanbus ein.
Route Von Wülfrath über Flandersbacher Weg nach Velbert, A 44 bis Ausfahrt Velbert/Nord, B 224 Richtung Essen (Werdener Str., Bergische Landstr., Heidhauser Str., Velberter Str., Brückstr.) über Gustav-Heinemann-Brücke, halblinks in Ruhrtalstraße, nach etwa vier Kilometern „Ruhr-Arena“ des FSV Kettwig (% 02054-920527).
Zweikampfstärke gefragt
Jörg Vollack zeigt einigen Respekt vor den FSV-Fußballern, die durch ihre kämpferischen Qualitäten einige fast verlorene Spiele noch gedreht hatten. „In Kettwig müssen meine Jungs die Zweikämpfe annehmen und gewinnen“, fordert der FCW-Coach höchsten Einsatzwillen. „Nur so haben wir eine Chance, die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden.“ Jörg Vollack freut sich, dass er in Kettwig mit Kai Berges einen ehemaligen Teamkollegen aus gemeinsamen Wülfrather Tagen trifft. Er warnt zugleich vor Spielmacher Stefan Heuer und dem gefährlichen Stürmer Timo Diele. Gegenüber dem RWE-Spiel wird sich die Besetzung kaum ändern. Florian Körs und Daniel Nigbur bilden erneut das Angriffsduo. „Sie haben mein Vertrauen durch ihre Tore gegen RW Essen gerechtfertig“, so Jörg Vollack.
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