Handball: Deftige Hinspiel-Packung wettmachen
VON FRANK FISCHER - zuletzt aktualisiert: 10.02.2012Handball (RP). Mit den Sportfreunden aus Hamborn erwarten die Mettmanner Oberliga-Handballer am Samstag (Anwurf: 19.45 Uhr) im Herrenhaus den aktuellen Tabellensechsten, der mit 18:18 Punkten jenseits von Gut und Böse im Mittelfeld rangiert.
In der Hinrunde bekam ME-Sport nach einer weitgehend desolaten Leistung eine deftige 30:40-Packung verpasst. Und diese Pleite wollen die Mettmanner unbedingt wettmachen. "Im Hinspiel hat bei uns fast nichts geklappt", erinnert sich Markus Neußer. "Mit dieser Niederlage begann auch unsere Negativserie. So wollen und werden wir uns nicht noch einmal verkaufen." Der ME-Sport-Coach hofft, dass sein Team an die Leistungen in den Begegnungen gegen in Aldekerk (26:27), gegen und Mönchengladbach (32:32) und der zweiten Halbzeit in Essen (34:35) anknüpfen kann. "Die Mannschaft lebt", betont Markus Neußer, "das hat sie zuletzt mehrfach bewiesen. Die Aufgabe gegen Hamborn ist schwer, aber nicht unlösbar."
Die Duisburger wurden vor der Saison als Mitfavorit gehandelt, hatten aber mit 0:8 Punkten einen Fehlstart und holten gegen ME-Sport die ersten Zähler. Erst danach fing sich das Team von Trainer Sebastian Mühleis. Doch Ende des letzten Jahres schwebte wegen des Rückzugs einiger Sponsoren auf einmal der "Pleitegeier" über Hamborn. Christian Lange zog als erster, bislang aber auch einziger Spieler die Konsequenzen und wechselte zum Verbandsligisten Moerser Adlern. Im neuen Jahr gab es dann aber Entwarnung, derzeit scheinen die Finanzen zumindest bis zum Saisonende gesichert zu sein.
"Wir müssen endlich wieder punkten, damit der Rückstand zum rettenden Ufer nicht allzu groß wird", fordert Markus Neußer. "Allerdings ist die Tabellensituation auch verzerrt, da die meisten mitgefährdeten Teams bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben und schon gegen das Schlusslicht TV Lobberich angetreten sind. Wir werden auf jeden Fall alles geben."
Neben den Langzeitverletzten Philipp Kostros und Tim Schirweit wird vermutlich auch Philipp Werner ausfallen
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum