Handball: Nur die Punkte zählen
zuletzt aktualisiert: 12.02.2007– RSV Mülheim 26:18 (16:9). Bereits nach knapp 15 Minuten war die Partie des verbandsliga-Fünften gegen die abstiegsbedrohten Mülheimerinnen entschieden. Die TBW-Handballerinnen lagen 9:1 vorne – der RSV schien einem Debakel entgegenzusteuern. Doch die klare Führung lähmte die Spielfreude der jungen Wülfratherinnen. Denn plötzlich glichen sie sich dem schwachen Niveau der Mülheimerinnen an und stellten das Handballspielen ein. Trainer Jurek Tomasik nutzte zwar die Überlegenheit, um munter durchzuwechseln. Doch die Leistungskurve fiel stark ab. Zum Glück konnte Mülheim diese Situation nicht nutzen. Bis zum Schlusspfiff lagen die Wülfratherinnen stets mit sieben bis neun Toren vorne.
Jurek Tomasik sprach von einer leichten Aufgabe, die aber auch erst einmal so deutlich gelöst werden musste: „Sicherlich war das für die Zuschauer kein schönes Spiel, aber wir sind nie in Gefahr gekommen. Meine Mannschaft ist mittlerweile so weit, auch diese eher schwachen Gegner klar zu beherrschen. Früher hätte so was auch schon mal schief gehen können. Für uns zählt nur der doppelte Punktgewinn. Über das Wie kräht schon bald kein Hahn mehr.“ Einen ordentlichen Einstand hatte Neuzugang Nathalie Schulz (früher HSG Radevormwald/Herbeck), die in Ansätzen zeigen konnte, dass sie eine wichtige Alternative im Rückraum werden kann.
TB Wülfrath: Denise Jakubat, Janine Temmink – Maren Pohlmann (1), Xenia Trippel (2/1), Anja Krohm, Kiki Nitzschmann (2), Meike Malewski, Hannah Struck (1), Mareike Bauer (4), Franziska Döpper (4/1), Chris Burmeister (7/5), Saskia Buiting (2), Kerstin Weber (1), Nathalie Schulz (2/1). ff
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