Fußball: SCU könnte mit Punkt leben
zuletzt aktualisiert: 05.10.2007Unterbach – SSVg Heiligenhaus. Nach der 4:6-Pleite beim SC Velbert, bei der die SCU-Fußballer 3:0- und 4:2-Führungen verspielten, steht die Elf von Coach Michael Kirschner vor einer hohen Hürde: Der ungeschlagene Bezirksliga-Spitzenreiter Heiligenhaus kommt zum Millrather Weg. „Beim Training habe ich die bösen Fehler noch einmal deutlich angesprochen“, berichtet Michael Kirschner. „So eine Niederlage kann man nicht einfach abhaken. Das ist auch eine Kopfsache.“ Unerklärlich seien für ihn die Aussetzer im Defensivbereich. Michael Kirschner richtet den Blick nach vorn. „Gegen Heiligenhaus erwartet von uns keiner einen Sieg. Dies kann sich auf unser Spiel positiv auswirken. Mit einem Punkt könnten wir gut leben.“
Dies setze aber ein besseres Defensivverhalten voraus. „Nur wenn wir früh die Räume eng machen und dicht am Mann stehen, haben wir eine Chance.“ Vor allem gelte es, das torgefährliche SSVg-Stürmer Duo Cemal Dilek und Hidayet Aydogan auszuschalten. Besonders vor dem von Fatihspor Wülfrath gekommenen Dilek zeigt er Respekt: „Der hat in der Kreisliga über 70 Treffer erzielt – eine imponierende Quote.“ Er weist aber darauf hin, dass auch die eigene Offensive ihre Qualitäten hat: „Nur der SC Velbert hat mehr Tore als wir erzielt.“
Verzichten muss er auf Bastian Schyra (Grippe) und David Rohkohl (Beruf). Nicht mehr zurückgreifen kann er auf Marc Janssen. „Ich bin sehr enttäuscht. Er hat uns mitgeteilt, dass er den Verein verlassen und sich einem anderen Klub anschließen wird.“ Der Stürmer saß zuletzt dreimal nur auf der Bank. „Das dürfte der Grund sein,“ vermutet Kirschner. Für Janssen rückt Kai Grimm aus dem Kreisliga-Team in den Bezirksliga-Kader. K.M.
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