Basketball: Team- und Kampfgeist
VON RAINER THRON - zuletzt aktualisiert: 30.01.2007Die Basketballerinnen von Mettmann-Sport bezwingen TuS Hilden mit 64:57.
Mit dem „überlebenswichtigen“ Sieg im Derby macht der Landesligist einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.Mettmann-Sport – TuS Hilden 64:57 (29:22). Große Erleichterung und kollektives Durchatmen im ME-Sport-Lager: Die Landesliga-Basketballerinnen setzten sich im vorentscheidenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen den bis dahin punktgleichen Tabellen-Vorletzten aus Hilden mit 64:57. Basis für den „überlebenswichtigen“ Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit.
Furioser Zwischenspurt
Angesichts der Bedeutung des Derbys starteten die Mettmannerinnen nervös, lagen nach acht Minuten mit 5:12 zurück. Dann aber legten Ina Herdram, die trotz einer Sprunggelenksverletzung aufgelaufen war, und Konstanze Kürner einen furiosen Zwischenspurt ein, sorgten für eine 13:12-Führung am Ende des ersten Viertels. Danach folgte die stärkste Phase der Mettmannerinnen. Das Team von Trainerin Birgit Plescher verstand es, mit konsequenter Raumdeckung die Hildener Angriffe zu stoppen und mit Kontern bis zur Halbzeit ein 29:22 herauszuarbeiten.
Teams, Punkte
ME-Sport-Frauen: Konstanze Kürner (22), Natalia Lir (6), Ina Herdram (10), Nicole Kasch (9), Anna Stein (5), Inga Berendonk (2), Laura Tilly, Maraike Stang, Nicole Faber.
Nächstes Spiel: TG Neuss II – Mettmann-Sport (Samstag, 3. Februar, 14.30 Uhr).
ME-Sport-U12: Dominik Suchinski (16), Jannik Raube (12), Leon Vollerigh (8), Sophie Kürner (3), Jordis Wächter (2), Jannis Strenger (2), Leonie Schlaf, Tom Breuch, Jonathan Narjes, Vinzent Weier.
Hektisches Schlussviertel
Die zweite Hälfte verlief im Ergebnis ausgeglichen – 17:17 und 18:18 in den beiden Vierteln. Den ME-Sport-Basketballerinnen gelang es, die nominell weitaus besser besetzte Hildener Bank durch imponierenden Team- und Kampfgeist auszugleichen. Inga Berendonk und vor allem Natalia Lir gaben in dieser Phase alles. Anna Stein und Laura Tilly sicherten die entscheidenden Rebounds. Nicole Kasch gab besonders im hektischen letzten Spielabschnitt, als der Lokalrivale bis auf drei Punkte herankam, mit ihrer Ruhe und Übersicht ME-Sport den notwendigen Rückhalt und trug maßgeblich zum Sieg bei.
Velbert Baskets – Mettmann-Sport U12 41:43 (23:21). Und wieder einmal benötigte der Mettmanner U12-Nachwuchs fünf Minuten, bevor er realisierte, dass das Spiel schon längst lief. Da führten die Velberter, die wegen des Einsatzes einiger U14-Basketballer außer Konkurrenz antreten, bereits mit 13 Punkten, am Ende des ersten Viertels mit 15:7. Danach legte das Team von Trainer Abdul Etemi dann doch los und verkürzte bis zur Halbzeit auf 21:23. Im dritten Viertel stellte ME-Sport dank einer kompakten Mannschaftsleistung beim 33:33 den verdienten Ausgleich her.
Triumph nach Herzschlagfinale
Es folgten dramatische zehn Minuten, in denen die aufopferungsvoll spielenden Mettmanner nicht nur gegen die Velberter, sondern auch gegen einen regelunkundigen Schiedsrichter anzukämpfen hatten. Doch auch die merkwürdigsten Entscheidungen brachten die ME-Sport-Talente nicht aus der Erfolgsspur. Auch dank der gut besetzten Wechselbank brachten sie den Zwei-Punkte-Vorsprung über die Zeit.
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