Handball: Unwiderstehlicher Schlussspurt
VON FRANK FISCHER - zuletzt aktualisiert: 03.09.2007– SG Langenfeld 25:18 (12:10). Den erhofften optimalen Saisonstart hatten die Wülfrather Verbandsliga-Handballerinnen gegen den Nachbarn aus Langenfeld. Letztlich noch klar mit 25:18 behauptete sich die junge Truppe von Trainer Jurek Tomasik gegen allerdings auch recht harmlose Gäste. Überraschend lief beim TBW doch die angeschlagenen Chris Burmeister auf, dafür musste Jurek Tomasik auf Franzi Döpper verzichten.
Insgesamt gab es viele Parallelen zum Pokalspiel vor einer Woche gegen die HSG Düsseldorf II: Beide Mannschaften agierten zunächst nervös. Nach dem 2:2 (10.) fingen sich zuerst die Langenfelderinnen, gingen nach einigen technischen Fehlern und überhasteten Fehlwürfe der Wülfratherinnen 5:2 in Führung. Bis zum 7:4 (16.) verteidigte die SGL den Drei-Tore-Vorsprung. Dann aber drehten die Gastgeberinnen auf und erzielten fünf Tore in Folge zum 9:7. Bis zum Gang in die Kabinen sorgte „Oldie“ Kiki Nitzschmann im Alleingang für die 12:10-Führung.
Nach dem Wechsel hatten wiederum die Gäste mehr vom Spiel und lagen in der 38. Minute mit 14:13 vorne. Eine deutliche Ansprache von Jurek Tomasik brachte dann aber die erneute Wende: Innerhalb von rund acht Minuten zogen die Wülfratherinnen auf 21:15 davon – die Partie war entschieden. Bis zum 25:16 bauten die TBW-Handballerinnen ihren Vorsprung aus, den Langenfelderinnen gelang in den letzten Minuten nur noch etwas Ergebniskosmetik.
Insgesamt zufrieden war nach der Auftaktpartie auch der Wülfrather Trainer Jurek Tomasik: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir müssen aber unsere hohe Fehlerquote reduzieren und uns im Abschluss verbessern.“
TBW: Katrin Kaiser – Maren Pohlmann, Xenia Trippel (4/2), Anja Krohm (1), Kiki Nitzschmann (6), Lisa Fromm, Mareike Bauer (1), Kerstin Weber (1), Saskia Buiting (3), Hannah Struck (4), Chris Burmeister (5/4).
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