Handball: Wülfratherinnen überraschen
zuletzt aktualisiert: 16.12.2008Düsseldorf – TB Wülfrath 20:21 (9:10). Mit dem knappen, aber nicht unverdienten Erfolg in Düsseldorf gelang den Wülfrather Oberliga-Handballerinnen eine kleine Überraschung.
Durch das 21:20 bei der favorisierten HSG schob sich das Team von Trainer Jurek Tomasik am Lokalrivalen vorbei und „überweihnachtet“ mit 13:11 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.
In der ersten Hälfte agierten beide Teams sehr unkonzentriert. Die Folge waren viele technische Fehler und schwache Abschlüsse. Die Wülfratherinnen hatten zumeist die Nase vorn und lagen nach einer zwischenzeitlichen Drei-Tore-Führung zur Pause knapp mit 10:9 in Front. Nach dem Wiederanpfiff folgte die schwächste Phase der Gäste, die bis Mitte der zweiten Halbzeit nur drei Tore erzielten, aber acht Gegentreffer kassierten. Beim 17:13 sah es nach dem erwarteten HSG-Erfolg aus. TBW-Coach Jurek Tomasik nahm sofort eine Auszeit und redete seinen Spielerinnen ins Gewissen. Mit Erfolg: Beim 16:18 und 17:19 waren die Wülfratherinnen wieder auf Tuchfühlung, profitierten allerdings auch von haarsträubend schwachen Abschlüssen der Düsseldorferinnen, die unter anderem vier Siebenmeter vergaben. In den letzten Minuten gelang den Gastgeberinnen dann nichts mehr, stattdessen drehte der TBW das Spiel komplett und gewann am Ende knapp mit 21:20.
„Es war wahrlich kein gutes Oberligaspiel, aber meine Mannschaft hat nie aufgegeben“, bilanzierte Jurek Tomasik. „Zudem hatten wir im Tor mit Steffi Pettau einen starken Rückhalt. Jetzt können wir beruhigt in die Weihnachtspause gehen.“
TB Wülfrath: Katrin Macherey, Steffi Pettau – Hannah Struck, Anja Krohm (2), Xenia Trippel, Kiki Nitzschmann, Kerstin Weber, Leonie Berger (2), Chris Burmeister (2), Steffi Rath (7), Nadine Schwartekopp, Saskia Buiting, Annika Essen (3), Maren Pohlmann, Franzi Döpper (4). ff
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