Lintorf: Auf zum Dorffest!
VON JOACHIM PREUSS - zuletzt aktualisiert: 28.08.2007Düsseldorf (RPO). Am Wochenende lockt Lintorf wieder mit Party, Handwerkermarkt und verkaufsoffenem Sonntag. Mit rund 100 Ständen ist das Angebot so groß wie nie zuvor.
Auf ein kleines Jubiläum freuen sich die Veranstalter des Lintorfer Dorffestes am kommenden Wochenende: Zum fünften Mal lockt das traditionsreiche Fest mit einem tollen Handwerkermarkt. Auf den ist Marc Vogel, rühriger Chef der Lintorfer Werbegemeinschaft, besonders stolz. Immerhin hat er sich auf zahlreichen ähnlichen Märkten in der gesamten Region die Hacken abgelaufen auf der Suche nach neuen und attraktiven Handwerkern. Gemeinsam mit Brigitte Schulz (Victor), Andreas Kaufmann (Förderverein Manege e.V.) und Jürgen Celler (Manege) stellte er gestern das große Programm für die zweitägige Party mit verkaufsoffenem Sonntag vor.
„Der Handwerkermarkt zieht viele Besucher aus der gesamten Umgebung an“, sagte Vogel mit Blick auf die vergangenen Dorffeste. getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ habe er sich wieder um neue Stände bemüht: Eine historische Fischräucherei konnte er an land ziehen, ebenso wie einen Seifensieder. Dem bekannten Europamarkt in Aachen konnte Vogel gar einen Schiefertafelmacher „abwerben“: Ein Zeichen dafür, dass der Lintorfer Handwerkermarkt mittlerweile in der Szene einen guten Ruf besitzt. Neu sind auch Kutschfahrten an beiden Tagen zur Kinder- und Erwachsenenbelustigung. An beiden Abenden wird außerdem die Feuerschlucker-Truppe „Leuchtfeuer“ aus Berlin auftreten.
Mit rund 100 Ständen werde das Dorffest „so voll wie noch nie“ werden, freute sich Vogel. Die letzten Zusagen bekam Vogel noch gestern Morgen. Fast alle Händler, besonders natürlich die Mitglieder der etwa 90-köpfigen Werbegemeinschaft, sind auch am Sonntag dabei und sperren ihre Läden auf.
Einen fünfstelligen Betrag schießt die Werbegemeinschaft vor, von der Stadt gibt es neuerdings 1000 Euro als kulturellen Zuschuss für eine Band. Auch der Förderverein Manege, der wieder für das Bühnenprogramm verantwortlich zeichnet, ist mit 14 000 Euro dabei: Beide Veranstalter hoffen aber, dass die Ausgaben zum Beispiel durch Standmieten und Getränkeverkauf wieder „hereinkommen“. Einmal sogar hatte der Fördervereinen 500 D-Mark-Überschuss in der Kasse: „Doch wurde uns beim Abbau eine Leiter geklaut, und das Geld war wieder weg“, so erinnerte sich Kaufmann schmunzelnd.
Das städtische Team der Manege kümmert sich übrigens um den Nachwuchs: Das sei eine tolle Gelegenheit, auch bei Eltern Werbung für das Jugendzentrum zu machen und eventuell vorhandene Vorurteile zu entkräften, so Leiter Jochen Celler. KOMMENTAR
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