Lintorf: Bahn: Grünes Licht für Sanierung
VON NORBERT KLEEBERG - zuletzt aktualisiert: 01.08.2009Düsseldorf (RPO). Es ist noch nicht die ganz große Lösung für den Stadtteil Lintorf. Doch immerhin gab die Deutsche Bahn AG jetzt in einem Schreiben an den CDU-Bürgermeisterkandidaten Stephan Santelmann grünes Licht für die lang erwartete Sanierung des Bahnübergangs am Konrad-Adenauer-Platz.
Der neuralgische Verkehrsknotenpunkt soll irgendwann ganz von der Bildfläche verschwinden. Nun ist erst einmal geplant, im letzten Quartal des Jahres 2009 den Fahrbahnbelag im Bahnübergangsbereich zu erneuern. Zudem soll der Lärm reduziert werden, indem der Einbau von Hartgummiplatten zwischen den Schienen vorangetrieben wird. Stefan Gruber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, bestätigte die Maßnahme in einem Schreiben an Santelmann, das der RP vorliegt.
Der CDU-Politiker hatte sich im Vorfeld in weiteren Schreiben auch an NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und Bürgermeister Harald Birkenkamp gewandt. Patrick Anders und Klaus Heinemann, die beide für ein Ratsmandat kandidieren, betonten, dass die CDU Lintorf immer wieder Anträge und Anfragen an die Verwaltung gestellt habe, die von politischen Gegnern ins Lächerliche gezogen worden seien. "Letztlich mussten aber alle feststellen, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt", erklärte Heinemann, der sich gestern zusammen mit seinen Kollegen noch einmal ein Bild vom katastrophalen Zustand des Bahnübergangs machte. Erhebliche Bodenwellen sind für den Verkehr, für Radler und Fußgänger zu gefährlichen Fallen geworden.
"Wir bleiben am Ball"
Santelmann versprach, dass man in dieser Sache jetzt am Ball bleibe. "Wir werden weiter verfolgen, ob die Bahn bei ihrer Zusage bleibt", meinte Santelmann. Wie es mit der ganz großen Lösung aussieht, ist aber weiterhin unklar.
Geplant ist, den Bahnübergang am Konrad-Adenauer-Platz verschwinden zu lassen. Es gibt für das Projekt einen groben Zeitplan. Demnach könnte der Baubeginn der neuen Unterführung frühestens in den Jahren 2014/2015 erfolgen. Der Bahnvorstand teilte Santelmann mit, dass es bei diesem Plan bleiben solle. Santelmann: "Die Sorge der Bürger ist, dass sich dieses Verfahren weiter verzögert."
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