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Lintorf: Bahnübergang: BU pocht auf eigenen Vorstoß

VON NORBERT KLEEBERG - zuletzt aktualisiert: 05.08.2009

Düsseldorf (RPO). Wer hat sich für die Sanierung des maroden Bahnübergangs am Konrad-Adenauer-Platz eingesetzt? Aus Sicht der Bürger Union kann es nur eine Antwort geben: wir! Wie Angela Diehl und Stefan Willmann (beide Ratsmitglieder für Lintorf) sowie Paul Feldhoff (Ratskandidat für Lintorf) jetzt mitteilten, habe einzig die BU-Fraktion einen Antrag an Bürgermeister Harald Birkenkamp gestellt.

In dem Antrag vom 11. Mai dieses Jahres wurde Birkenkamp gebeten, sich mit den zuständigen Stellen der Bahn in Verbindung zu setzen, um die Gefahrenstellen schnellstmöglich zu beseitigen.

Wie bereits am vergangenen Samstag berichtet, hatte CDU-Bürgermeisterkandidat Stephan Santelmann nach einem Brief an den zuständigen Bahn-Vorstand Stefan Gruber die Nachricht erhalten, dass der Übergang noch in diesem Jahr saniert werden soll. Santelmann hatte auch an Birkenkamp geschrieben mit der Bitte, sich für die Lintorfer Sache einzusetzen. Er habe jedoch keine Antwort vom Bürgermeister erhalten, so der CDU-Politiker verärgert.

Aus Sicht der Bürger Union ist klar: "Es gibt keinen einzigen Antrag der CDU, weder der CDU-Fraktion noch des CDU-Ortsverbandes Lintorf, mit dem eine Reparatur des Bahnübergangs am Konrad-Adenauer-Platz gefordert wurde." Da es keine Anträge der CDU gebe, "können diese auch nicht von politischen Gegnern ins Lächerliche gezogen worden sein", so die BU-Politiker. Die Freie Wählergemeinschaft ging mit den Christdemokraten hart ins Gericht: Lächerlich seien die immer wiederkehrenden und stereotyp ablaufenden Ortstermine mit CDU-Politikern vor den geschlossenen Bahnschranken in Lintorf, mit denen "angebliche Erfolge pressewirksam vermarktet werden sollen". Auch die Vorfinanzierungsanträge der CDU-Fraktion seien nicht zielführend, da die Finanzierung der Bahnunterführung am Konrad-Adenauer-Platz seit langem gesichert sei, dies "auch nach Aussage von CDU-Politikern", so die BU. Über diese "Showveranstaltungen" sei man "zu Recht amüsiert".

Quelle: RP

 
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