Ratingen: Bayer setzt Arbeiten an CO-Pipeline fort
zuletzt aktualisiert: 27.08.2009 - 21:19Chemiekonzern Bayer setzt seine Arbeiten an der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline durch das Rheinland fort. Wie das Tochterunternehmen Bayer Material Science am Donnerstag mitteilte, wird Anfang der kommenden Woche in Ratingen und Duisburg mit dem Bau von zwei Schieberstationen begonnen.
Die Arbeiten sollen noch im September abgeschlossen sein.
Insgesamt fünf Stationen sollten entlang der Pipeline entstehen, hieß es weiter. Sie sind zudem in Langenfeld, Hilden und noch einmal Ratingen geplant. Die Schieberstationen seien Teil eines umfangreichen und mehrstufigen Sicherheitskonzepts, erklärte das Unternehmen. Dort befinden sich Steuer- und Überwachungseinrichtungen. Die benötigten Flächen für die Schieberstationen wurden den Angaben zufolge auf Kampfmittel untersucht. Eine Bescheinigung der "Kampfmittelfreiheit" liege vor.
Die geplante CO-Pipeline zwischen Uerdingen und Dormagen soll eine Länge von 67 Kilometern haben. Anwohner haben aus Angst vor Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert. Zudem beschäftigte das Vorhaben schon mehrere Gerichte.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum