Ratingen: „Rubner wusste, dass es eng wird“
zuletzt aktualisiert: 16.09.2008Düsseldorf (RPO). West Dieter Josef Rubner fühlt sich nach der Nicht-Nominierung für ein Ratsmandat durch den CDU-Ortsverband West ausgebootet (die RP berichtete). Die RP sprach mit Andreas Dick, Chef des Ortsverbandes, über die Hintergründe.
Können Sie den Ärger von Rubner verstehen, schließlich sitzt er seit fast 30 Jahren im Rat?
Dick Es war eine demokratische Entscheidung. Wir haben seitdem nicht mehr miteinander gesprochen. Ob es Dieter Josef Rubner persönlich nimmt – ich weiß es nicht.
Rubner wirft Ihnen vor, dass Sie ihn bei der Kandidatenvorstellung durch den Vorstand nicht genannt hätten.
Dick Das ist richtig. Der Vorstand hat Magret Tombers vorgeschlagen. Rubner wusste, dass es zwischen ihm und ihr zu einer Kampfabstimmung kommen würde. Am Ende hat sich Tombers durchgesetzt. Wie gesagt: eine demokratische Entscheidung. Im Übrigen hatten wir insgesamt neun Kandidaten, die sich für Mandate zur Verfügung stellen wollten.
Rubner hat angekündigt, um sein Mandat kämpfen zu wollen.
Dick Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes am 25. November ist entscheidend. Bisher hat der Stadtverband die Empfehlungen aus den Ortsverbänden bestätigt.
Also steht kein Ärger ins Haus?
Dick Na ja, ich will das nicht ausschließen.
Norbert Kleeberg führte das Gespräch.
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