Ratingen: Blauer See: Gutachten prüft Artenschutz
zuletzt aktualisiert: 10.02.2010Düsseldorf (RPO). Jede Menge Tagespunkte hatte der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss jetzt abzuarbeiten.
Unter anderem ging es um die Flächennutzungsplanänderung am Felderhof. Der Ausschuss stimmte dem zu. Allerdings forderte Dr. Alfred Dahlmann (BU), dass die Entwurfspläne des Investors noch einmal überarbeitet werden, was die Bebauungsdichte, die Verkehrsführung und die Begrünung auf der Fläche der ehemaligen Spiegelglasfabrik angeht. Baudezernent Dr. Ulf-Roman Netzel erklärte, dass genau diese Gespräche bereits laufen.
Weiteres Thema: der Beitritt von Ratingen in die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte. Obwohl die Bewerbung bereits 2008 beschlossen wurde, ist der Aufnahmeantrag erst für 2011 geplant. In einem Masterplan prüft die Verwaltung, mit welchen Maßnahmen man Ratingen fahrradfreundlicher gestalten kann. Erst dann wolle man den Antrag auf Aufnahme stellen, so die Verwaltung.
In einem Artenschutzgutachten soll geklärt werden, wie es am Blauen See weitergeht. Die Expertise würde 10 000 Euro kosten. Außerdem sollen bereits existierende Vorstudien über das Areal den Parteien zur Verfügung gestellt werden, damit diese über die Zukunft des Blauen Sees entscheiden können.
Außerdem warten Politiker und Verwaltung darauf, was es mit dem Pflaster an der Bechemer Straße auf sich hat. Ein Gutachter prüft derzeit den Schaden am Pflaster und vor allem, wer ihn zu verantworten hat. "Wir erwarten die Ergebnisse nach Karneval", erklärte Baudezernent Netzel. Dann erst klärt sich auch, wer die Kosten zu tragen hat.
Einen Schritt vorwärts scheint es dagegen beim Projekt Parkhaus Kirchgasse zu gehen. Die Ausschreibung sei abgelaufen, im April und Mai werde die Vorlage die einzelnen Gremien durchlaufen, erklärte die Verwaltung.
Wie es mit dem Kaufhaus Aufterbeck weitergeht, steht dagegen in den Sternen. Netzel erklärte auf Anfrage der FDP, dass sich die Wirtschaftsförderung um das Kaufhaus kümmert. Diese könne allerdings nur assistieren, da das Kaufhaus nicht der Stadt gehöre.
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