Heiligenhaus: Börse für Neu-Mitarbeiter
VON PETRA WILLNAUER - zuletzt aktualisiert: 03.11.2009Düsseldorf (RPO). Der Autozulieferer und Elektronikspezialist Helbako informierte über Ausbildungschancen des Hauses an der Weilenburgstraße. Das Interesse war groß.
"Normalerweise haben wir zum Ende des Jahres hin immer genug Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr. Doch diesmal suchen wir immer noch", so Jörg Schmidt, Ausbildungsleiter für technische Berufe bei Helbako. Am Samstag lud der Automobilzulieferer zur Ausbildungsmesse ein. Es war die erste ihrer Art in den Räumlichkeiten der Heiligenhauser Firma. "Die Helbako-Ausbildungsmesse ist dadurch, dass sie komplett auf unseren Betrieb abgestimmt ist, persönlicher und konkreter in der Vorstellung der einzelnen Jobmöglichkeiten.
" Die ausbleibenden Bewerbungen hätten deutlich gezeigt, dass die Angst vor der Wirtschaftskrise Interessenten abschreckt, so Schmidt. Dem wollte man entsprechend entgegenwirken. Derzeit beschäftigt Jörg Schmidt sieben Auszubildende für den Bereich Technik, drei davon waren am Samstag bei der Ausbildungsmesse dabei, beantworteten Fragen und stellten aktuelle Projekte vor, wie die verbesserte Sprachführung für das Neanderthal-Museum. Es waren hauptsächlich Schüler, die am Samstag den Betrieb an der Weilenburgstraße aufsuchten, darunter auch Stefan Propach.
Das Unternehmen
Helbako ist ein mittelständischer Automobilzulieferer. 1977 in einer Garage gegründet, wuchs das Unternehmen schnell.
Heute beschäftigt Helbako 240 Arbeitnehmer, darunter 50 Entwickler, die elektronische Baugruppen für die Automobilindustrie herstellen. Weitere Infos im Internet auf www.helbako.de.
Der Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums nutzte die Gelegenheit, um sich über die Berufsfelder des Industriekaufmannes, des IT-System-Elektronikers, des Industrieelektrikers, Elektronikers und dem dualen Studiengang zu informieren. "Ich interessiere mich für den Betrieb, habe meine Facharbeit damals hier geschrieben. Nun schaue ich, was mir zusagt", so der 19-Jährige. Der Höhepunkt aller Interessenten war das angebotene Bewerbungsgespräch. Hier wurde jedoch niemand ins kalte Wasser geworfen.
Vielmehr nutzten die Helbako-Mitarbeiter diese Einzelgespräche um individuelle Fragen zu beantworten. "Das Gespräch war sehr entspannt und mir wurden einige Fragen zum Beruf der Industriekauffrau beantwortet. Es glich eher einem kurzen Kennenlernen", so Svenja Volkmann (19). Sie besucht derzeit das Walter-Eucken-Berufskolleg in Düsseldorf. Wer wollte, konnte nach dem ersten Bewerbungsgespräch direkt einen Termin für das nächste machen. "Es gibt aber auch Interessenten, die besonders gut vorbereitet sind und schon mit ihrer Bewerbungsmappe vorbeikommen.
Mit denen kann man ein gesondertes Gespräch führen", so Schmidt.
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