Heiligenhaus: CDU-Mitglieder erfahren alles über City-Planung
VON RUTH ORTLINGHAUS - zuletzt aktualisiert: 25.04.2008Düsseldorf (RPO). Die Stadtentwicklung stand im Fokus der CDU-Mitgliederversammlung, zu der Vorsitzender Waldemar Madeia mehr als zwei Drittel der 292 Mitglieder begrüßen konnte. Bürgermeister Jan Heinisch stellte die Pläne der Verwaltung für die City den Christdemokraten vor.
„Das neue Gesicht von Heiligenhaus – Umgestaltung der Ladestraße und des ehemaligen Kirchengrundstückes“ hieß sein Beitrag. Anhand einer Computeranimation verdeutlichte er die Pläne.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist im Spätsommer zu rechnen. So wird der Weiterbau der Entflechtungsstraße jenseits der abgrenzenden Hecke der heutigen Parkplätze an der Ladestraße entstehen. Ein neuer Parkplatz mit viel Grün und Sitzplätzen soll gleichzeitig als Anlaufstelle für Besucher dienen. Er wird multifunktional gebaut, kann ebenso für eine Ballspielstätte oder für den Wochenmarkt genutzt werden.
Die Fassaden der ansässigen Geschäftshäuser wie Aldi, Komet und DM-Markt werden durch ein verkleidetes Stahlgerüst, das abends beleuchtet werden soll, verschönert. Der Platz soll eine Absenkung erhalten, so dass der Eingang zu Aldi ebenerdig ist, das Café Zürich kann dann über einen Treppenaufgang erreicht werden. Der Blick wird von jeder Stelle frei auf das Kiekert Areal und in die Ferne möglich sein. Auch die neue Passage am ehemaligen Grundstück vom Haus der Kirche soll ein Hingucker werden. Im neu renovierten Pastorat soll eine Gastronomie mit Außenbereich zum Verweilen einladen, ebenfalls mit freiem Fernblick.
Abfallgebühren gesenkt
Bilanz zog bei der Mitgliederversammlung auch Landrat Thomas Hendele. Die CDU-Politik im Kreis Mettmann sei äußerst erfolgreich gewesen. Beispiele brachte er anhand der Schwerpunktthemen Sport, Finanzen und Sicherheit. Heiligenhaus profitierte unter anderem beim Ausbau der Sportanlage Talburgstraße. Von 1999 bis 2007 erhielten die kreisangehörigen Städte 45,7 Millionen Euro zurück. Durch Mülltrennung konnten die Abfallgebühren erheblich gesenkt werden, durch die Veräußerung von einer Million RWE Aktien 74,6 Millionen Euro Restschuldentilgung erfolgen, referierte der Landrat. Die Arbeitslosenquote sei so niedrig wie kaum zuvor. Bildung und Sicherheit würden ständig auf hohem Level ausgebaut.
In einem über einstündigen Referat gab der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Wilhelm Droste einen Einblick in eine seiner Meinung nach „sagenhaften Erfolgsgeschichte“ von drei Jahren CDU-Politik in Nordrhein-Westfalen.
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