Ratingen: Die RP erklärt Fachbegriffe
zuletzt aktualisiert: 13.02.2012Ratingen (RP). A wie Abschreibungen: Vermögenswerte wie etwa Häuser oder Fahrzeuge haben nur eine begrenzte Nutzungsdauer.
Das heißt, im Lauf der Zeit verlieren sie an Wert. Deshalb wird ein solches Vermögen jedes Jahr um einen Abschreibungsbetrag verringert, am Ende der voraussichtlichen Nutzungsdauer verbleibt ein symbolischer Wert von einem Euro. Wenn die Stadt zum Beispiel ein Feuerwehrfahrzeug für 200 000 Euro kauft, das eine erwartete Nutzungsdauer von zehn Jahren hat, werden in diesen zehn Jahren jeweils 20 000 Euro pro Jahr abgeschrieben.
A wie Ausgleichsrücklage: Der Griff in die Ausgleichsrücklage wird dann nötig, wenn die Stadt mehr ausgibt, als sie durch Steuern, Gebühren oder Zuschüsse einnimmt, also ein Jahresfehlbetrag entsteht. Dann kann die Stadt einen Teil ihres Eigenkapitals ohne Genehmigung der Aufsichtsbehörde zum Haushaltsausgleich nutzen, der Haushalt gilt dann als "fiktiv" ausgeglichen. Durch den Griff in die Ausgleichsrücklage verringert sich aber automatisch das Eigenkapital.
Fragen zum städtischen Haushalt und zu unserem Haushalts-ABC können Sie per Email stellen: redaktion.ratingen@rheinische-post.de.
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