Breitscheid: DRK-Blutspendedienst Breitscheid: Sorge um neue Pipeline
zuletzt aktualisiert: 17.08.2009Düsseldorf (RPO). Wegen der nahen CO-Pipeline hat der DRK-Blutspendedienst Alarm geschlagen: Bei der jüngsten Veranstaltung der Bürgerschaft Breitscheid zum Thema CO-Pipeline (RP berichtete) erfuhr Dr. Thomas Zeiler, Ärztlicher Direktor des DRK-Blutspendedienstes, dass man bei Leckagen der Giftgasleitung unmittelbar betroffen wäre. In einem Schreiben an Regierungspräsident Jürgen Büssow weisen Zeiler und Michael Diekmann, Kaufmännischer Leiter des Zentrums, darauf hin, dass man für die Versorgung der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf zuständig sei.
Sie fordern eine "Vorsorge" im Falle eines Gas-Unfalles. Konkret will das DRK wissen, welche Absperrungen zu erwarten seien und wie überhaupt bei Pipeline-Unfällen informiert werde. Außerdem fragen Zeiler und Diekmann nach einer Risikoabschätzung für die Personen in dem gefährdeten Gebiet und nach "konkreten Handlungsanweisungen", die sie als "Grundlage für die Erarbeitung eines Krisenplanes" verwenden könnten.
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