Ratingen: Fahrradstation wird bald fertig
VON CHRISTIANE BOURS - zuletzt aktualisiert: 23.07.2009Düsseldorf (RPO). Die Arbeiten an der neuen Fahrradstation am Ostbahnhof laufen auf Hochtouren. Dort wird der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mit einem Beschäftigungsprojekt einziehen. Probleme gab es mit dem Stahlbauer.
Ost Was lange währt, wird endlich gut. Im Oktober wird die neue Fahrradstation am Ostbahnhof an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) übergeben. Der SkF wird dort mit seinem Beschäftigungsprojekt einziehen und seine alte Unterkunft nebenan verlassen. Damit wird ein unendliches Kapitel in der Ratinger Baugeschichte beendet, schließlich stammt die erste Planung zum Neubau der Fahrradstation aus dem Jahr 1998. "Aber es gab immer wieder Verzögerungen", erklärte Manfred Pannes, Leiter des Hochbauamts. Erst sollte die Station ans Bahnhofsgebäude angebaut werden, was sich inzwischen erledigt hat. Dann gab es Ärger wegen eines Grundstücks, und als es endlich losgehen sollte, waren die Stahlpreise in die Höhe geschnellt und die Kostenplanung für das Projekt nicht mehr aktuell. Inzwischen laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. "Das Werkstattgebäude hat jetzt ein Dach, damit können wir auch mit dem Innenausbau anfangen", so Pannes. 200 Quadratmeter hat das Gebäude. "Dort können die Leute auch endlich vernünftig arbeiten", so Pannes. Neben der großen Werkstatt gibt es auch Sozialräume und einen Schulungsraum, in dem die Mitarbeiter aus- und weitergebildet werden.
Preis ist noch unklar
Neben dem Gebäude befindet sich der Abstellbereich für die Fahrräder. Dieser ist 230 Quadratmeter groß, dort können 250 Fahrräder untergestellt werden. Das Parken der Zweiräder soll kostenpflichtig werden, über die Höhe des Preises konnte Manfred Pannes aber noch nichts sagen. "Das müssen wir noch absprechen."
Der Abstellbereich für die Fahrräder zeichnet sich durch eine aufwändige Stahlkonstruktion aus, und gerade um diese hat es in den vergangenen Wochen einigen Ärger gegeben. "Wir haben für diese Stahlkonstruktion eine sehr ansprechende Planung, und die soll auch zur Geltung kommen", sagte Pannes.
Mit der Arbeit war man bei der Verwaltung allerdings nicht zufrieden, weshalb einige der Stahlteile wieder demontiert wurden. Hier muss der Stahlbauer also noch einmal nacharbeiten. "Dies ist aber keine Behinderung für die weiteren Arbeiten oder unseren Zeitplan", beruhigte Pannes.
Insgesamt wird die neue Fahrradstation 739 000 Euro kosten, davon werden aber 39 Prozent gefördert. "Die neue Fahrradstation wird das gesamte Bild des Ostbahnhofs verändern", so Pannes.
Denn auch der angrenzende Parlplatz ist von den Umbauarbeiten betroffen, die Parkplätze werden anders angeordnet. Mit einer neuen Pflasterung wird er sich außerdem optisch noch weiter verändern. KOMMENTAR
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