Homberg: FDP und SPD: Vorstoß für Homberg
zuletzt aktualisiert: 16.04.2010Düsseldorf (RPO). Die Verwaltung soll kreisweit nach Interessenten suchen, die eine Begegnungsstätte in Homberg betreiben könnten. So sieht es ein gemeinsamer Antrag von FDP und SPD vor, der jetzt an Bürgermeister Harald Birkenkamp geschickt wurde.
Hintergrund: Das Gemeindezentrum Homberg-Süd, das mittlerweile der Stadt gehört, soll sich als Treffpunkt für die Bürger des Stadtteils etablieren. Dafür setzt sich auch eine Bürgerinitiative ein, die am vergangenen Samstag Flyer verteilt hat.
SPD und FDP fordern, dass beide Varianten – also Miete oder Verkauf – in die Gespräche der Stadt mit möglichen Interessenten einbezogen werden. Die erste Vorlage der Verwaltung, die von der Stadt vorgestellt wurde, lehnen die beiden Fraktionen ab.
Diese Vorlage sei keine Entscheidungsgrundlage für "eine so weitreichende Entscheidung wie Verkauf des Gemeindezentrums und Bewirtschaftung durch einen Träger". FDP und SPD kommt es darauf an, dass das Konzept des Trägers mit dem Ziel, eine Begegnungsstätte für Homberg einzurichten, zu vereinbaren ist. Wichtig sei auch die Höhe der Folgekosten.
Unlängst hatten SPD, CDU, Grüne und FDP eine Bürgerversammlung zur Zukunft des Gemeindezentrums veranstaltet (die RP berichtete). KOMMENTAR
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.