Ratingen: Frohsinn gegen Frost
VON PAUL KÖHNES - zuletzt aktualisiert: 09.02.2012Ratingen (RP). Minusgrade können den Terminmarathon des Ratinger Prinzenpaars nicht bremsen. Beim Empfang gestern in der RP-Redaktion herrschte drangvolle Enge. KA-Sprecher Peter Hense hat den Rosenmontagszug schon fest im Blick.
"Die Redaktion wird bunter, die Zeitung wird bunter." Das hatte Karnevalisten-Sprecher Peter Hense schon vor dem Prinzenempfang gestern in der RP-Redaktion festgestellt. Redaktionsleiter Norbert Kleeberg war für den Austausch allfälliger Orden in Rolle und Kostüm eines "Weltenbummlers" geschlüpft. Zu Gast waren die erwachsenen und die Kinderprinzenpaare aus Ratingen und Angermund nebst großem Gefolge.
"Die Tage rauschen nur noch so vorbei", stellten die Ratinger Tollitäten nicht erst beim gestrigen Terminmarathon mit sieben Stationen fest. Das sollte aber mitnichten eine Klage sein: "Als sie beim Blick in den Kalender zwischendurch bemerkten, dass in zwei Wochen schon alles vorbei ist, da haben Joachim I. und Michaela I. fast geweint", verriet Hense.
Die chronische Kälte der vergangenen Tage stecken die Tollitäten locker weg. Schirmherr Michael Hellmund brachte es mit der Untertreibung des Tages auf den Punkt: "Im Moment ist es eben ein bisschen frisch." Ansonsten gilt die Parole: Minusgrade sind kein Problem – Hauptsache es bleibt trocken.
Fest im Blick hat KA-Sprecher Hense schon den Rosenmontagszug: "Die Zugnummern sind schon vergeben, das Sicherheitskonzept steht – und am kommenden Montag, 19 Uhr, ist in der Halle an der Sandstraße die närrische Wageneinweihung."
Am Ende aller Wünsche ist der Karnevalsausschuss aber noch nicht: Man sucht dringend Begleitpersonen für die Umzugswagen des Rosenmontagszuges. Hense nennt Details: "Wir benötigen für jede Achse eines Wagens zwei Personen, die auf dem Zugweg für die Sicherheit neben den Fahrzeugen sorgen. Und umsonst soll das auch keiner machen: Für rund zweieinhalb Zug-Stunden gibt es 25 Euro. Ein gutes Taschengeld, um anschließend noch schön Karneval feiern zu können."
Sicherheit steht obenan
"Sicherheit steht bei uns an erster Stelle," meint auch Zugleiter Arthur Lenhardt. "Und dazu können wir nicht genug hilfreiche Hände haben. Wir haben in den vergangenen Jahren immer tolle Umzüge in unserer Stadt gesehen, bei denen jeder Besucher Spaß und Frohsinn erleben konnte. Und das soll auch so bleiben." Wer also den Zug mal aus einer anderen Perspektive erleben möchte und dafür auch noch ein paar Euros bekommt, der sollte sich möglichst schnell melden per Email an hense@karneval-ratingen.de oder an den KA-Vorstand über www.karneval-ratingen.de.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum