Ratingen: Grünes Licht für Stadtteiltreff
zuletzt aktualisiert: 17.09.2010Düsseldorf (RPO). Im Hauptausschuss wurde gestern grünes Licht für den Bürgertreff in Homberg Süd gegeben. Das letzte Wort hat nun der Rat am Dienstag, 28. September, 16 Uhr. Zuvor hatte es noch Diskussion um den Kooperationsvertrag mit dem Bürgerverein gegeben, der das ehemalige evangelische Gemeindezentrum (nun im Besitz der Stadt) als Stadtteiltreff führen möchte. Lothar Diehl (BU) forderte mit Blick auf die Erfahrungen mit dem Förderverein Manege, im Kooperationsvertrag auch klare Forderungen an den Verein zu formulieren: "Es muss Leistung abverlangt werden." Dem Beschluss liegt ein gemeinsamer Antrag von CDU, FDP, Grüne und SPD zugrunde: Das Haus soll nicht verkauft werden. Das Erdgeschoss soll als Stadtteiltreff genutzt werden. Für einen Erprobungszeitraum von drei Jahren übernimmt die Stadt eine umfassende Unterstützung des Vereins, wie laufende Kosten, Ausstattung und Hilfestellung bei der Vereinsgründung. Hermann Pöhling (Grüne) sagte, dass der Verein zwar mutig sei, aber dennoch Unterstützung benötige: "Er wird aber in drei Jahren in der Lage sein, das alles allein zu managen."
Ewald Vielhaus (CDU) warnte davor, das Projekt zu blockieren – sonst gingen "in Homberg die Lichter des ehrenamtlichen Engagements aus". Man sei dankbar, dass Bürger Verantwortung übernehmen wollten. Er äußerte die Hoffnung, dass in drei Jahren viele junge Leute dabei seien. Auch SPD und FDP sprachen sich klar für das Stadtteil-Projekt aus. Hannelore Hanning (FDP): "Wir unterstützen den Verein. Er hat die Satzung schon in der Schublade."
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