Ratingen: Modern Dance für Schüler
VON JENNIFER BERNKOPF - zuletzt aktualisiert: 09.02.2010Düsseldorf (RPO). Mit Flamenco und Videoclip Dancing begeisterten die Schüler des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums das Publikum. Besonders das Tanzprojekt "Modern Dance" der Klasse 8e fand großen Anklang.
Ein buntes und kurzweiliges Programm hatten sich die Organisatoren vom Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium gemeinsam mit dem Kulturamt für den Tanzabend im Stadttheater überlegt. Unter dem Titel "Besonders taktvoll!" zeigten rund 70 Schüler ihr tänzerisches Können.
"Wir haben den Abend in zwei Teile geteilt", so Carola Hauschopp, Lehrerin am Innenstadt-Gymnasium und Organisatorin, bei der Begrüßung.
Den Auftakt machte die Tanz-AG der Klassen 7c und e. Zu spanischer Musik zeigte die Gruppe Flamenco, den das Publikum mit viel Applaus belohnte. Auch die Videoclip Dancing-Gruppe aus der Übermittagsbetreuung von Jessica Behrens, die mit einem Mix von aktuellen Popsongs über die Bühne wirbelte, begeisterte das Publikum. Nach viel Jubel ging es ohne Pause weiter mit dem zweiten Teil. Die Klasse 8e zeigte ihr Tanzprojekt Modern Dance, das in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt entstanden ist.
"Seit dem Jugendkulturjahr 2007 kooperiert das Gymnasium mit dem Kulturamt. Uns war es wichtig, dass Tanzen weiter gefördert wird. Wir haben die Tanzpädagogin Christine Parker gefragt, ob sie ein Projekt in Modern Dance mit der Schule machen will, und sie hat zugestimmt", so Dr. Inge Röhnelt, Leiterin des Kulturamtes. Modern Dance ist eine freie Ausdrucksform aus Choreographie und Improvisation. Ein halbes Jahr lang hat Tanzpädagogin Christine Parker mit der Klasse intensiv geprobt. Heraus kam eine beeindruckende Leistung. Denn was auf den ersten Blick wirkte wie ein Gewusel auf der Bühne, entpuppte sich nach ein paar Sekunden als ein organisiertes Chaos, in dem jeder seiner eigenen Aufgabe folgte.
Waren zunächst noch alle 31 Schüler der Klasse auf der Bühne, zeigten nach einem fließenden Übergang einzelne Gruppen ihre Choreographie. "Im ersten Monat habe ich den Schülern Tanzstunden gegeben. Da waren alle recht skeptisch, aber trotzdem haben sie mitgemacht", so Parker. Und: "In den Herbstferien hatten sie dann die Aufgabe, Sportbewegungen einzustudieren, und die wurden so umgewandelt, dass sie nicht mehr als Sport zu erkennen sind."
Ziel sei es, dass die Schüler ihren Körper besser kennen lernen und auch in Gruppen gegenseitig Hilfestellung geben können. "Alle waren engagiert und haben eine tolle Entwicklung durchlaufen", so Parker.
Auch im neuen Schuljahr soll es eine Kooperation zwischen Schule und Stadt geben, gab Inge Röhnelt bekannt.
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