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Ratingen: Nuhr zeigt seine Fotos

VON NORBERT KLEEBERG - zuletzt aktualisiert: 09.02.2010

Düsseldorf (RPO). Er ist in Wesel geboren, wohnt in Lintorf und wartet nun mit einer Deutschland-Premiere auf. Comedian Dieter Nuhr stellt über 90 Bilder für eine Ausstellung im Museum der Stadt Ratingen zur Verfügung.

Dieter Nuhr – das ist vor allem der Kabarettist und Comedian, der Preise abräumt, hohe TV- und Bühnenpräsenz zeigt. Dieter Nuhr – das ist auch der Fotograf, der auf seinen Touren viele Impressionen in Bildern festgehalten hat. Ab dem Mittwoch, 3. März, gibt es über 90 großformatige Werke des Kreativen zu sehen, der bildende Kunst und Geschichte studiert und das erste Staatsexamen abgelegt hat. Eigentlich wollte er Lehrer werden, doch dann sei ihm klar geworden, dass ein Publikum motivierter sei, wenn es freiwillig komme und Eintritt bezahle. So jedenfalls steht es auf seiner Homepage, die auch diese Kostprobe Nuhrschen Humors bereit hält: Er habe das erste Lebensdrittel bereits hinter sich gebracht und verfüge über ein Hirn und einen Körper, die er als Arbeitsgerät verwende.

Info

Ausgezeichnet

Dieter Nuhr hat den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett erhalten, außerdem den Deutschen Comedypreis. Aus seiner Sicht bedeutet dies so viel wie eine Goldmedaille im Skispringen und Synchronschwimmen. Deshalb sei er sehr stolz darauf, als Skispringer hätte er es nämlich nie so weit gebracht.

www.museum-ratingen.de

Klaus Thelen, der stellvertretende Leiter des Museums, konnte Nuhr davon überzeugen, die Fotos endlich einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Die Premiere lässt also aufhorchen: Nuhr, der als Reisender in vielen Ländern unterwegs war und ist, zeigt Werke, die in fünf Kontinenten entstanden sind. Der Betrachter wird so einen ausführlichen Einblick in Nuhrs Reisewelt erhalten.

Nach der hochgelobten Ausstellung "Goya. Das druckgraphische Werk" gibt es nun die nächste hochkarätige Werkschau. Außerhalb der Fernsehstudios und Veranstaltungshallen widmet sich Nuhr gern der Fotografie. Sein Interesse galt zunächst der Malerei, später entdeckte er die Arbeit mit der Kamera, die ihn seither ungebrochen fasziniert. Rund um die Sonderausstellung werde es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geben, heißt es. Außerdem wird der Künstler am Mittwoch, 21. April, um 19.30 Uhr mit einem Spezialprogramm zur Ausstellung im Museum gastieren. KOMMENTAR

Quelle: RP

 
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