Ratingen: Party in der Stadthalle ein Erfolg
zuletzt aktualisiert: 20.02.2009Düsseldorf (RPO). Die erste Altweiberparty für Jugendliche in der Stadthalle war ein voller Erfolg. Rund 1800 Jugendliche und auch Erwachsene tummelten sich ab dem frühen Nachmittag in der Halle und feierten, was das Zeug hielt. Kaum dröhnte Musik von Peter Fox aus den Boxen, brach bei den Gästen Begeisterung aus. Die Mädchen stürzten sich auf die Tanzfläche, während die meisten Jungs erst einmal lässig am Rand stehen blieben und zuschauten.
"Einfach total cool. Vorher gab es doch nichts für uns außer den Marktplatz", fanden auch Chantal, Alina, Romy und Svenja. Die 15-jährigen Schülerinnen hatten vorher schon ordentlich am Marktplatz gefeiert, bevor es in die Stadthalle ging. "Die Musik ist echt gut, da kann man richtig abtanzen", lautete das abschließende Urteil. Das fand auch Tim (18), der für die Party sogar extra aus Mettmann angereist war: "Bei uns feiern wir immer im Kreishaus, aber das kann mit der Feier hier überhaupt nicht mithalten." Besonders der Platz und die gute Musik kamen bei ihm gut an. Das fanden zwar auch Sabrina (19) und Jacqueline (21). "Aber wir wussten nicht, dass hier so viele ganz junge Jugendliche sein würden, sonst wären wir erst später gekommen."
"Das kann ich zwar verstehen. Auf der anderen Seite kam es uns aber gerade auf die Jüngeren an", erklärte Michael Hansmeier vom Jugendamt. Bei der Verwaltung habe man eng mit dem Jugendrat zusammen gearbeitet und bei der Planung der Party auch die Wünsche der Jugendlichen berücksichtigt. "Der Hauptwunsch war ein richtig guter DJ."
Überhaupt war Hansmeier sichtlich zufrieden mit dem Ablauf. Rund um die Stadthalle sorgten Polizei, Security und Mitarbeiter vom Jugend- und Ordnungsamt dafür, dass in der Stadthalle Bienen, Engel, Nikoläuse und andere Gestalten fröhlich feiern konnten. Wer trotzdem Ärger machte, wurde von der Security sofort rausgeschmissen. Außerdem wurden vor Betreten der Halle alle Taschen gründlich durchsucht. Wer zu viel getrunken hatte, kam erst gar nicht rein. Und auch für den Rückweg war gesorgt. Die Rheinbahn stellte einen kostenlosen Shuttleservice in die Stadtteile bereit. Seite D 2
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