Ratingen: Startklar: Prinzessin Pia und Prinz Marvin
zuletzt aktualisiert: 08.11.2008Düsseldorf (RPO). Für Pia Bottke und Marvin Korb beginnt jetzt eine aufregende Zeit. Die beiden 10-Jährigen sind das neue Kinderprinzenpaar der am 11. November beginnenden Session. Die beiden sind keine Karnevals-Neulinge: Pia tanzt seit gut einem dreiviertel Jahr als Funkenmariechen bei Blau-Weiß. „Ich habe mal ein Funkenmariechen auf der Straße gesehen und fand die Uniform so schön. Außerdem tanze ich sehr gerne.“ Die ideale Beraterin in Sachen Karneval hat sie auch schon an ihrer Seite: Ihre Freundin Natalie war vorletzte Session Prinzessin. Auch Marvin kennt sich im Karneval dank seiner Schwester Melina, die vor fünf Jahren Prinzessin war, bestens aus.
„Die Zeit wird zwar anstrengend, aber ich freue mich schon darauf“, sagt der 10-Jährige. Besonderer Höhepunkt für ihn: das Kamelle-Schmeißen auf dem Rosenmontagszug. Pia ist vor allem auf die vielen Auftritte, die bald anstehen, gespannt. Neben vielen Karnevalsveranstaltungen besucht das Kinderprinzenpaar auch Krankenhäuser und Altenheime. „Da sehe ich dann meine Uroma“, freut sich die kleine Prinzessin.
Mit der Schule, da ist sich Ex-Schirmherr Friedrich Schnadt von den Stadtwerken sicher, werde es für die beiden bei immerhin rund 120 Auftritten keine Probleme geben. Und bei besonders wichtigen Veranstaltungen gäbe es auch schon mal schulfrei. Pia und Marvin besuchen beide die fünfte Klasse, Marvin auf dem Kopernikus-Gymnasium, Pia auf der Werner-Heisenberg-Realschule in Lintorf. Die kleinen Hoheiten sind schon seit der Grundschule miteinander befreundet und wohnen sogar auf derselben Straße.
Bei den Auftritten immer mit dabei sein wird Schirmherr Michael Gérard, Geschäftsführer der Awista (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH). Er lädt den RaKiKa jedes Jahr auf das Awista-Gelände ein, wo die Kinder einmal mit im Müll- oder Kehrwagen fahren dürfen. „Ich finde es sehr wichtig, sich im Kinderkarneval zu engagieren, um ihn lebendig zu halten“, so Gérard. Und auch wenn er selbst nie Kinderprinz war: „Als rheinischer Jung’ habe ich einiges für den Karneval übrig.“
Auch wenn sie anfangs noch etwas unsicher seien, „mit jedem Auftritt wächst das Selbstbewusstsein der Kinder“, betonte Schnadt. „Sie werden ein Stück erwachsener.“
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