Ratingen: Steuerzahler darf nicht bluten
zuletzt aktualisiert: 30.04.2010Düsseldorf (RPO). Die Feuerwehren entlang der CO-Pipeline sind für einen Unfall mit dem geruchlosen tödlichen Gas nicht gerüstet. Zwar hat Bayer-Projektleiter Werner Breuer betont, der Konzern werde die Wehren bei der Anschaffung nötiger Gerätschaften "unterstützen".
Doch wie das genau aussehen soll, verschwieg er. Das müsse noch "verhandelt" werden. Da gibt es aber nichts zu verhandeln: Die Kosten für die nötigen Geräte (ein Kreislaufatemgerät schlägt mit 10 000 Euro zu Buche, die Wartung nach jedem Einsatz etwa 500 Euro) muss der übernehmen, der für die außergewöhnliche Situation sorgt. Jährlich will der Chemie-Riese, der sich offenbar die Risiken schöngerechnet hat, mit den Wehren vor Ort üben: Wer zahlt das denn eigentlich? JoPr
Quelle: RP
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