Ratingen: Tanz-Magier in der Kant-Aula
zuletzt aktualisiert: 17.02.2009Düsseldorf (RPO). Jubel fand kaum Grenzen: minutenlange stehende Ovationen, Klatschmärsche, Begeisterungspfiffe und Bravi für "Magic of the Dance" in der Kant-Aula in Heiligenhaus. Ein Tanzspektakel der Superlative voll magischer Energie und keltischer Mythologie. Grandios, perfekt und einzigartig mit 22 der besten Stepptänzer der Welt, zehn davon mehrfache Weltmeister, unter ihnen die Broadway-Star-Solistin Suzanne Cleary und der "Lord of Dance" Dermot Cullen. Eine fantastische innovative Choreographie, glänzende Lichtshow, spektakuläre Pyrotechnik vor mal realen mal mystischen Filmeinspielungen gepaart mit hoher tänzerischer Qualität ließen die Vorschußlorbeeren als "derzeit rasanteste und mitreißendste Steppshow of the World, das Beste was Irland zu bieten hat" Realität werden. Ein zauberhafter Rausch für Augen und Ohren – und das in Heiligenhaus. "Magic of the Dance" lebt vom ursprünglichen Reiz des irischen Stepptanzes und verarbeitet Elemente aus Irlands Geschichte im Dublin des frühen 20. Jahrhunderts. Die große Hungersnot zwingt die Bewohner zur Auswanderung in die "Neue Welt". Die Menschen verloren alles, nicht aber ihre Liebe und Leidenschaft zu den traditionellen Tänzen, der Musik und der Poesie. Während des Abschiedsfestes verlieben sich zwei junge Leute ineinander, verlieren sich in den Wirren des Aufbruchs und auf der Suche nach einander erleben sie bis zum glücklichen Wiederfinden aufregende Tanzabenteuer. Eine fesselnde optische Geschichte, die mit wenigen Worten vom Hollywoodstar Christopher Lee poetisch erzählt wird. Sie wird dargestellt in atemberaubenden Tanzshows und grandiosen solistischen Tanzeinlagen, explosiven Stepps mit unwahrscheinlich rasanter ausgefeilter Fußarbeit in Schuhen, die durch Fieberglas-Zehnkeil und –Absatz diese vollkommen rhythmischen Klänge mit vermeintlicher Leichtigkeit erzeugen und die Tänzer zu Perkussions-Musikern werden lassen innerhalb Funkensprühender Stepp-Feuerwerke. Und das mit einem Magic-Soundtrack von "Traditional Irisch Music" bis zu modernen Rhythmen. Düster mit vermummten Gestalten und lodernden Feuerfackeln beginnt das Spektakel mystisch. Lockend, schwebend, elegant und anrührend die Tänze des Liebespaares, im Gegensatz dazu kraftvoll diabolisch die Körpersprache und Stepps der Dämonen, die gleich Ungeheuern das liebende Paar trennen. Bei der Ankunft in Amerika verkörpern "Die New York Tap All-Stars" heitere Zuversicht. Das Wiederfinden der Liebenden wird zum grandiosen Finale. Noch einmal werden die traditionellen Stepptanz-Elemente in phänomenal rasanten Tanzeinlagen sichtbar, gleich überschäumenden Freudentänzen. Die Dämonen, Metapher für Not und Tod, sind besiegt und es bleibt die Hoffnung "We came back to Ireland." Jubel pur.
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