Hösel: Tore schießen wie die Großen
VON SANDRA KREILMANN - zuletzt aktualisiert: 25.11.2009Düsseldorf (RPO). 40 Schüler der Wilhelm-Busch-Grundschule trainierten gestern mit Ex-Bundesligaspielern für die Stadtmeisterschaft 2010. Mit dabei war auch die Redaktion der Schülerzeitung, der die Fußballprofis in Interviews Rede und Antwort standen.
Die Fußball-AG der Wilhelm-Busch-Grundschule hatte gestern Nachmittag tatkräftige Unterstützung. Zwei ehemalige Bundesliga-Spieler, Michael Klinkert und Marcel Witeczek, führten die jungen Sportlerinnen und Sportler mit viel Spaß an den Mannschaftssport heran. In zwei Gruppen zu jeweils 20 Schülern wurde trainiert. Erst die Erst- und Zweitklässler, dann die Schüler aus den dritten und vierten Klassen.
Auf dem Programm stand dabei erst das Aufwärmen und dann ein Spiel. Die Fußball-AG ist eine Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg, die nicht nur einen Übungsleiter zur Verfügung stellt, sondern auch Fußbälle und Trikots spendierte. "Uns ist es wichtig, die Kinder schon früh für Mannschaftssportarten zu begeistern", erklärte Jörn Czymoch von der AOK Kreis Mettmann. Und die Teilnehmer der AG waren begeistert. Jeweils eine Stunde standen sie mit den Ex-Profis, die bereits beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gemeinsam spielten, "auf dem Platz".
Über die Gemeinschaftsförderung freute sich auch Konrektorin Doris Michels: "Wir wollen den Schülern schon früh die Möglichkeit geben, sich für einen Sport zu begeistern." Deswegen sei der Sport auch ein Schwerpunkt an der Schule. Aber Entspannung sei ebenso wichtig, erzählt Michels. "Wir bieten zum Beispiel Yoga an, damit die Schüler auch lernen können, wie man sich richtig ausruhen kann. Denn ausgeglichene Schüler lernen viel besser." Und der ehemalige Profi Michael Klinkert fügt hinzu, dass es bei dem Projekt ja auch darum ginge, den Spaß an der Bewegung zu fördern. "Der Sport ist dabei für die jungen Menschen eine positive Möglichkeit, mal die Energie 'rauszulassen."
Die AG ist nur ein Angebot der offenen Ganztagsschule. Ein anderes ist die hauseigene Schülerzeitung. Deren junge Mitarbeiter beobachteten das gestrige Training ganz genau, denn Witeczek und Klinkert standen danach noch für Interviews bereit. So interessierte den achtjährigen Lenny am meisten, welche Position die Profis gespielt haben, während der ebenfalls achtjährige Max viel lieber wissen wollte, was denn das Lieblingsessen der Sportler ist. Nach dem Interview wurde dann alles in die Computer getippt, damit am Ende des Jahres ein großer Artikel in der Schülerzeitung erscheinen kann.
Aber auch das große Ziel der Fußballer hat mit dem Profi-Training neuen Aufwind bekommen: Gut vorbereitet werden die jungen Fußballer nächstes Jahr bei der Stadtmeisterschaft antreten.
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