Ratingen: Wahlprognose – das sagen die Politiker
zuletzt aktualisiert: 25.09.2009Düsseldorf (RPO). Die Ratinger SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese, die erneut ins Parlament einziehen will, hat die Prognose des Wahlinformationsdienstes Election.de mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen.
"Das wird eine ganz spannende Geschichte", betonte die 42-Jährige mit Blick auf die Prozentzahlen, die in der Donnerstagausgabe der RP veröffentlicht wurden. Demnach würde Hauptkonkurrent Peter Beyer (CDU) mit 43 Prozent den Wahlkreis 106 (Heiligenhaus, Ratingen, Velbert, Wülfrath) gewinnen.
"Ich werde auf jeden Fall bis zum Schluss um die Erststimmen kämpfen", sagt die Historikerin, die auf der Landesliste an Position 14 steht. Griese ist skeptisch, ob dieser Listenplatz letztlich eine Absicherung bietet.
"Witzigerweise habe ich die Seite ,Election.de' erst am Mittwoch erstmals zur Kenntnis genommen", sagte der CDU-Kandidat Peter Beyer. Gestern morgen dann habe ihn die Lektüre der Rheinischen Post "sehr erfreut".
Die Prognosen schrieben ihm 43 Prozent der Erststimmen und damit den Einzug in den Bundestag über Direktmandat zu. "Das alles stimmt schon froh, aber es bleibt bis Sonntag spannend", so der Kommentar des zurückhaltenden Juristen. "Die Prognosen bleiben unsicher."
Dennoch – das Ergbnis zog nicht spurlos an Beyer vorbei: "Es ist sehr interessant und sehr wichtig, weil diese Daten wahlkreisscharf erhoben wurden und somit nicht vage Bundestrends wiederspiegeln." Seit die Prognose veröffentlicht wurde, sei er "überall darauf angesprochen worden".
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