Ratingen: Waschen, trocknen, mangeln
VON CHRISTIANE BOURS - zuletzt aktualisiert: 24.08.2011Ratingen (RP). Am WFB-Standort Scheifenkamp wurde es zu eng: Die Heißmangel ist jetzt zur Elisabethstraße in Tiefenbroich umgezogen. Dort und am Scheifenkamp gibt es schon viele Pläne für die Zukunft.
West/Tiefenbroich Stammkunden haben es schon bemerkt: Die beliebte Heißmangel der Werkstätten des Kreises Mettmann GmH (WFB) am Scheifenkamp in West ist umgezogen. Der Grund: Am alten Standort in der Straße Am Scheifenkamp war es einfach zu eng geworden für die 183 Mitarbeiter. Eine Menge Platz gibt es dagegen am neuen Standort an der Elisabethstraße in Tiefenbroich.
Allein für die Heißmangel bedeuten diese Räume von insgesamt 280 Quadratmetern viel Raum, der aber auch dringend benötigt wird. Schließlich hat sich die Heißmangel der WFB nicht nur bei den zahlreichen Privatkunden einen festen Platz erobert, viele Ratinger Hotels, Wohnheime und Gaststätten zählen zum Kundenstamm. "Das ist schon ein deutlicher Unterschied zum früheren Standort", freuen sich Brigitte Roes, Gruppenleiterin der Heißmangel, und Klaus Chorianopoulos, Werkstattleiter der WFB in Ratingen. Am 16. Juli sind die 15 Mitarbeiter in die neuen Räume gezogen, inzwischen sind ihnen die Kunden gefolgt. "Bei so einer Umstellung muss sich ja immer alles erst einspielen", sagt Brigitte Roes.
Doch inzwischen sind die beiden großen Heißmangeln wieder ordentlich in Betrieb, genau wie die Waschmaschinen und Trockner im benachbarten Waschraum. Der zusätzliche Platz hat der Heißmangel sogar eine weitere Neuerung beschert, es gibt endlich eine Dosieranlage für Waschmittel. Das komplette Programm mit waschen, trocknen, mangeln und Lieferservice gibt es allerdings nur für Geschäftskunden, die privaten Kunden müssen ihre Mangelwäsche nach wie vor selbst zur Heißmangel bringen.
Doch auch dies ist in Zukunft bequemer, endlich gibt es ausreichend Parkplätze. Doch der Umzug der Heißmangel ist noch lange nicht alles, was sich beim WFB in Zukunft ändern wird. In der ehemaligen Lagerhalle an der Elisabethstraße steht der WFB noch viel mehr Platz zur Verfügung. So soll im Erdgeschoss neben der Heißmangel die Gruppe der Garten- und Landschaftspflege mit ihrem Gruppenleiter und den fünf Mitarbeitern einziehen und dort an ihren Projekten arbeiten. In der ersten Etage stehen noch einmal 350 Quadratmeter zur Verfügung, dort sind die Sozialräume, die Küche sowie der Berufsbildungsbereich geplant. Insgesamt sollen so in Tiefenbroich 50 Mitarbeiter untergebracht werden.
Im Berufsbildungsbereich erhalten übrigens alle neuen Mitarbeiter eine zweijährige Ausbildung, um zu testen, in welchem Arbeitsbereich sie in Zukunft eingesetzt werden.
Und am Scheifenkamp? Auch dort wird der freigewordene Raum natürlich dringend benötigt. In die ehemaligen Räume der Heißmangel wird eine Arbeitsförderungsgruppe mit 16 Mitarbeitern einziehen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr so leistungsstark sind und nur noch leichte Arbeiten verrichten können. Außerdem soll dort eine weitere Fördergruppe entstehen. "Für die Mitarbeiter ist es toll, dass nicht mehr alles so eng ist, vor allem natürlich für unsere Rollstuhlfahrer", erklärt Werkstattleiter Chorianopoulos. FRAGE DES TAGES
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