Ratingen: WFB: Dank an fleißige Förderer
zuletzt aktualisiert: 15.07.2009Düsseldorf (RPO). "Wenn im Rheinland etwas zum zweiten Male stattfindet, dann ist es bereits Tradition", stellte Heinrich Feilhauer, Geschäftsführer der Werkstätten für behinderte (WFB) fest. Reinhard Ockel, Mitglied des Kreistages und Vorsitzender des Aufsichtsrates der WFB Werkstätten des Kreises Mettmann GmbH, hatte die Vorstände der drei Fördervereine der WFB Werkstätten aus Langenfeld, Ratingen und Velbert in die WFB Velbert am Flandersbacher Weg eingeladen, um ihre Arbeit zu würdigen und ihnen zu danken.
Im vergangenen Jahr hatte dies Landrat Thomas Hendele getan, von dem er Grüße übermittelte. Reinhard Ockel wies aus eigener Erfahrung darauf hin, dass es nicht immer einfach sei, Berufstätigkeit und Ehrenamt gleichermaßen zu bewältigen. Hier müsse man immer neu entscheiden, was wichtig ist. "Für das Ehrenamt ist es die Freude an der Aufgabe, die mit entsprechender Rückkopplung und Wertschätzung verbunden sein muss." Ockel erläuterte, dass der Kreis Mettmann Träger und damit die "Mutter" der WFB GmbH ist.
Diese GmbH besteht seit 33 Jahren. 2008 habe man gute Ergebnisse erzielt als gemeinschaftliche Leistung der Geschäftsführung, der Angestellten und der Mitarbeiter. "Wir sind allen dankbar, die sich für die Ziele der WFB und die Fördermaßnahmen der Mitarbeiter einsetzen und damit die Arbeitsplätze sichern, damit die Werkstätten auch in Zukunft Bestand haben." Reinhard Ockel betonte die Wichtigkeit der Kundenpflege, der Qualität der Arbeit und der Zertifizierung, die den WFB Werkstätten bei ihren Kunden einen guten Ruf eingebracht hätten.
Die Rolle der Fördervereine habe er bei Sommerfesten kennen gelernt. Sie seien Bindeglied zwischen ihren Mitgliedern und den Werkstätten und setzten sich bewusst für die behinderten Menschen ein, egal ob sie betroffen seien oder nicht. "Auch bei dem Gedanken, die Arbeit der Menschen mit Behinderung in die Bevölkerung reinzutragen, spielen Sie eine große Rolle." Ockel dankte für die geleistete freiwillige, ehrenamtliche Arbeit und bat die Vorstände der Fördervereine, den Dank an die Mitglieder weiterzugeben.
Wichtig war auch der Austausch der drei Vorstände über ihre Arbeit. Die einzelnen Schwerpunkte der Fördervereine erläuterten Hans Hennecke, Vorsitzender der "Freunde und Förderer der WFB Langenfeld ", die Fördervereinsvorsitzende Andrea Homberg aus Ratingen und die Vorsitzende des Velberter Fördervereins, Beate Tobeländer. Werkstattleiter Ingo Becker führte die Gäste durch die einzelnen Abteilungen der Velberter Werkstatt und erläuterte die Arbeit.
Von den vielfältigen Angeboten waren die Teilnehmer beeindruckt.
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