Altbier nicht als Prämie, sondern als Motivation
zuletzt aktualisiert: 15.09.2008Karl Weiß stellte das Tablett mit den Gläsern selber auf den Tisch. Und dann gab es ein Fässchen Frankenheim Alt. Die Siegprämie des Trainers? „Nein, das hatte ich den Jungs schon vorher versprochen“, erklärte er. Vielleicht gar nicht so dumm. Denn wer will schon den Ärger nach einer Niederlage herunterspülen? Nach einem Sieg gemeinsam anzustoßen, ist doch viel schöner.
Alles umgekrempelt: Aufstellung und anderes
Um es mal vorsichtig zu formulieren: Karl Weiß verliert nicht gern. Da zaudert er auch nicht lange mit Veränderungen. So saßen Frederik Hoffmann, Thomas Galewski und Hakan Yalcinkaya auf der Bank; für sie durften Krzysztof Benedyk, Denniz Dogan und Davide Venturiello ran. Doch damit nicht genug. Seit Jahren nehmen die Ratinger auf der Bank rechts vor der Tribüne Platz. Nach der Heimniederlage gegen Homberg (2:3) wurde auch das geändert. Mit Aberglauben hat das natürlich nichts zu tun.
Experten haben sich noch nicht umgestellt
Gabi Weiß, Ehefrau des Trainers, war gestern für das Tipp-Spiel zuständig. Aber der Pott blieb zum zweiten Mal stehen. Nach dem 2:3 gegen Homberg hatte auch niemand das 4:3 gegen Viersen richtig vorhergesagt. Die Experten haben sich scheinbar noch nicht auf den Offensivfußball unter Weiß umgestellt.
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