Eishockey: Auf Fans und Menschen zugehen
VON THOMAS SCHULZE - zuletzt aktualisiert: 27.01.2012Eishockey (RP). Es ist vielleicht die letzte Chance, die das Eishockey in Ratingen bekommt. Und plötzlich gibt es wieder eine Perspektive.
Die Aliens haben bittere Erfahrungen gemacht. Der Verein, der anfangs im Geld und auf einer Euphoriewelle schwamm, lebte immer über seine Verhältnisse. Zweimal musste er Insolvenz anmelden. Vielleicht bleibt ihm das ein drittes Mal erspart.
Die Chance ist gegeben, weil jetzt in höchster Not ein Trio seine Bereitschaft erklärte, das beste Voraussetzungen mitbringt: etwas Geld, viel Kompetenz, noch mehr Sachlichkeit und ganz, ganz viel Herzblut. Diesem Vorstand geht es um den Verein und nicht um Platz vier oder fünf.
Was muss geschehen, damit die Aliens verlorene Akzeptanz zurück gewinnen? Natürlich muss der Vorstand unaufgeregt seine Vereinsarbeit verrichten. Aber darf sich nicht länger abkapseln, sondern muss wieder auf die Fans und die Menschen in Ratingen zugehen. All das wird nicht leicht. Aber mit diesem Trio besteht die Chance – vielleicht die letzte.
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