Tennis: Reuter und Ijzerman gefordert
VON GEORG AMEND - zuletzt aktualisiert: 05.05.2007Heute sind Marcel Reuter und Marc Ijzerman gefordert, denn der Ratinger Tennis-Club (RTC) Grün-Weiß muss gegen Osterath in der ersten Verbandsliga nachlegen. Das erste Saisonspiel gegen Issum gewann das Team von Trainer Oliver Selbach mit 6:3 (4:2) und der Coach befand: „Das hatte ich in der Höhe nicht erwartet.“
Dabei hatte das Spiel nicht wirklich gut begonnen, die beiden Spitzenspieler Reuter und Ijzerman verloren ihre Matches.Dann startete der RTC aber eine Aufholjagd, angeführt vom Neuzugang Sten-Göran Weingärtner, der in zwei Sätzen triumphierte. Davon ließen sich Alexander Zeller, Manuel Heise und Daniel Meier anstecken und drehten das Spiel, die beiden letztgenannten machten mit dem Schlussdoppel den Sieg perfekt. Da waren dann auch Ijzerman und Reuter wieder da, gewannen zusammen klar im Doppel.
Heute sollte beiden Spielern allerdings auch ein Einzelsieg gelingen, denn die Aufgabe Osterath II schätzt Selbach als schwierig ein: „Die haben zwar das erste Spiel verloren, aber da hatten die auch zwei Verletzte und zwei, die in der ersten Mannschaft mitspielen mussten. Daher weiß ich nicht, mit welchem Team die jetzt kommen. Wir müssen vorsichtig sein, denn die haben sonst immer eine gute Truppe gehabt.“ Verzichten muss der Coach weiterhin auf Jens Jensen, der seit dem Winter an einer Schulterverletzung laboriert: „Er bewegt sich wieder ganz gut, kann aber noch nicht wieder mit voller Kraft schlagen. Und wenn er keinen Aufschlag hat, wird es bitter“, sagt Selbach.
Parallel treten heute die Damen in der ersten Verbandsliga in Wuppertal an, Selbach befürchtet: „Die haben nach dem Sieg über den Favoriten Neuss jetzt Rückenwind, für uns ist es das erste Spiel und wir müssen sehen, wie wir in die Saison kommen.“ Antoaneta Pandjerova, Sina Ladage, Linda Blumberg, Alice Tesan, Sandra Spadzinski und Sabine Schneider sollen es richten, die ausländischen Spitzenspieler fehlen. „Natürlich ist das nicht unsere Bestbesetzung, aber das können wir uns auch nicht immer leisten, mit allen anzutreten. Wir müssen schauen, dass wir auch Spiele gewinnen, in denen wir nicht in Bestbesetzung spielen“, fordert Selbach.
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