Volleyball: Schulz und das Spiel verloren
VON DOMINIC PEETERS - zuletzt aktualisiert: 27.09.2011Volleyball (RP). Die SG Ratingen/Düsseldorf verliert das Auftaktspiel beim SV Bayer Wuppertal II knapp mit 2:3. Der Regionalliga-Neuling verkaufte sich teuer. Pech hatte Jan Schulz, der mit einer Bänderdehnung ausschied.
Gerade nach dem gewonnen Pokalspiel gegen Bocholt (3:1) war die Hoffnung bei den Volleyballern der SG Ratingen/Düsseldorf groß, dass sie als Neuling auch mit einem Sieg beim etablierten SV Bayer Wuppertal II in die Regionalliga starten könnten.
Der erste Satz begann ausgeglichen und beide Mannschaften schenkten sich lange Zeit nichts. Im Verlaufe des ersten Durchgangs, der zwar nicht hochklassig, aber spannend war, konnten sich die Schützlinge von Trainer Reitemeyer mit zwischenzeitlich drei Punkten absetzen. Die nötige Konsequenz fehlte aber in der Folge und so gelang es der Werksmannschaft aus Wuppertal wieder ins Spiel zurückzukommen und den ersten Satz verdient mit 25:22 für sich zu entscheiden.
In der Satzpause appellierte Trainer Reitemeyer aber wieder an die Stärken seiner Truppe, was sich die Spieler um Kapitän Marc Piskun zu Herzen nahmen und den zweiten Durchgang nun deutlich druckvoller begannen. So war es dann auch folgerichtig, dass nach 21 Minuten feststand: Mit 25:19 wurde der allererste Satz in der Regionalliga gewonnen.
Sichtlich motiviert begannen sie auch den dritten Durchgang. Alles sah so aus, als hätten sie sich gefangen und die anfängliche Nervosität abgeschüttelt, bis beim Stand von 11:8 ein markerschütternder Schrei Spieler und Zuschauer verstummen ließ. Bei einem Blockversuch landete Jan Schulz auf dem Fuß des gegnerischen Angreifers und knickte um. Der eingewechselte Barry Reuter stellte erwartungsgemäß keine Schwächung für das Team dar und brachte sich schnell ins Spiel ein. Durch die geschlossene Mannschaftsleistung und die perfekte spielerische Ergänzung von Reuter gelang es, auch den dritten Satz verdientermaßen mit 25:21 zu gewinnen.
Allerdings war der Start in den vierten Durchgang denkbar schlecht. Unkonzentriertheiten in der Annahme und vollkommen unverständliche Zurückhaltung im Angriff führten dazu, dass der vierte Satz mit 20:25 abgegeben wurde.
So ging es schon im ersten Spiel der Regionalliga-Historie der SG Ratingen/Düsseldorf in einen entscheidenden Tiebreak. Leider gelang nun nicht mehr viel bei den Gästen, Fehler schlichen sich nahezu überall ein. Nach fast zwei Stunden verwandelte SV Bayer Wuppertal II den Matchball zum 15:10.
Die hervorragende Trainingsvorbereitung hat sich zumindest phasenweise ausgezahlt. Nun liegt es an den Spielern, mehr Konstanz und vor allem noch mehr Siegeswillen an den Tag zu legen und das vorhandene Potenzial in den nächsten Begegnungen durchgehend abzurufen.
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