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  Gast

Konzert: Erstklassige Kammermusik

VON DOMINIQUE SCHROLLER - zuletzt aktualisiert: 24.11.2012

Das Schumann-Quartett und Nicolas Altstaedt sind im Robert-Schumann-Saal zu hören.

Vertieft: der Cellist Nicolas Altstaedt. Foto: Marco Borggreve
Vertieft: der Cellist Nicolas Altstaedt. Foto: Marco Borggreve

Kammermusik in besonderer Atmosphäre bekommt das Publikum im Robert-Schumann-Saal zu hören. Eine Bühne, die in dezent-farbiges Licht getaucht ist, und spontane Moderartionseinlagen der Musiker, die mit kleinen Anekdoten zu den verschiedenen Stücken durch den Abend führen, gehören zu den Charakteristika der Reihe "erstKlassik".

Zum Weihnachtskonzert stehen diesmal die Streicher im Mittelpunkt. Das Schumann-Quartett mit den drei Brüdern Erik, Ken und Mark, die zufällig den gleichen Nachnamen tragen, wie der große Komponist, komplettiert die Bratschistin Ayako Goto.

Das Ensemble hat bereits mehrere internationale Preise gewonnen. Alle Musiker studieren an der Hochschule in Köln und erhalten regelmäßig Kammermusikunterricht bei Professor Harald Schoneweg. Neben Rundfunkaufnahmen und internationalen Konzertreisen erhielt das Quartett in der Spielzeit 2009/10 seine erste eigene Reihe im Robert-Schumann-Saal. Im August entstand eine erste CD mit Werken von Beethoven, Bartók und Brahms.

In Düsseldorf stehen am Mittwoch, 26. Dezember, um 17 Uhr das Streichquartett in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, die italienische Serenade in G-Dur von Hugo Wolf sowie das Streichquintett in C-Dur von Franz Schubert auf dem Programm.

Als Gast unterstützt der renommierte Cellist Nicolas Altstaedt das Ensemble. Der 30-Jährige zählt zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows und hat ebenfalls schon mehrere Auszeichnungen bekommen, unter anderem den Young Artist Award. Er trat bereits mit den Wiener Philharmonikern auf, war bei den Promenadenkonzerten in London zu Gast und übernahm im vergangenen Jahr auf Vorschlag von Gidon Kremer die Leitung des Lockenhaus Kammermusikfestes, das 2012 erneut ein großer Erfolg war.

Nicolas Altstaedt beschäftigt sich intensiv auch mit neuer Musik. Er spielte bereits mit den Komponisten Thomas Ades, Moritz Eggert und Sofia Gubaidulina und wirkte bei der Erstaufführung des Cellokonzertes von Georg Friedrich Haas mit.

Quelle: RP


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