Serie: Ein Tag in... (1): Affentheater im Krefelder Zoo
zuletzt aktualisiert: 27.07.2009 - 12:09Serie: Ein Tag in... (1) (RPO). Mit 1200 Tieren auf 13,5 Hektar ist der Krefelder Zoo zwar überschaubar – wer aber binnen vier Stunden die exotischsten Tiere sehen, die spannendsten Fütterungen beobachten und mit dem besten Ausblick essen will, der sollte einen Plan haben.
Die beste Zeit, einen Rundgang durch den Krefelder Zoo zu beginnen, ist elf Uhr morgens. So können Besucher bequem zur Zooschule schlendern, wo derzeit eine kleine Ausstellung von 3-D-Tierbüchern zu sehen ist, dann an Seelöwen und Streichelzoo vorbeispazieren, Bernhard grüßen, die 100 Jahre alte, 200 Kilo schwere Riesenschildkröte – und sind pünktlich um 12.30 Uhr im Affentropenhaus.
Zu der Zeit werden dort die Flachland-Gorillas, Borneo-Orang-Utans und Schimpansen gefüttert. Wer zu früh da ist, kann derweil ein Highlight am Ausgang des Affenhauses begutachten: Die Zwergseidenäffchen, Vertreter einer der leichtesten, vor allem unterhaltsamsten Affenarten der Welt.
Für die anschließende Mittagspause geht es Richtung Zoo-Café mit Ausblick auf das Flamingo-Gehege. Das Schnitzel kostet für Erwachsene 10,80 Euro, die Kinderportion 6,50 Euro. Während Eltern das Spektakel der roten Vögel beim Milchkaffee (2,60 Euro) weiter genießen, testen Kinder nebenan den neuen Spielplatz samt 26-Meter-Kletterpfad und Mini-Arche-Noah. Übrigens: Sollte es mal regnen, dann können Besucher im Elefantenhaus Schutz suchen. Wer sein Essen selbst mitgebracht hat, darf es dort auspacken und essen. Die Anlage wird als wetterfeste Picknickfläche zur Verfügung gestellt.
Beim nächsten Stopp heißt es Zeit mitbringen: Vor den Großkatzengehegen müssen Besucher schon mal ein Weilchen ausharren, ehe sich die Tiger, Jaguare und Geparden tatsächlich zeigen. Außerdem gibt es dort einen Tigerpfad, auf dem können die Besucher den Spuren der Raubtiere folgen.
Spätestens zehn vor drei sollte man die Spurensuche beenden. Denn dann werden im Krefelder Zoo die Seelöwen gefüttert, ein etwa 15-minütiges Spektakel.
Wer nach vier Stunden noch Energie hat, sollte auf dem Weg nach draußen noch im Forscherhaus vorbeischauen, einer Art Super-Biologie-Zimmer, das Anfang Juli eröffnet wurde. Dort können Kinder Stabheuschrecken auf die Hand nehmen, Degus füttern, Schneckenzungen unter dem Mikroskop betrachten und das mitgebrachte Urlaubs-Strandgut biologisch bestimmen lassen. Wer übrigens ins Regenwaldhaus möchte, sollte nicht werktags kommen. Dann ist es wegen einer Dachsanierung geschlossen.
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