Region: CO-Pipeline muss wieder ausgegraben werden
zuletzt aktualisiert: 25.01.2010 - 20:19Düsseldorf (RPO). Die umstrittene CO-Pipeline des Bayer-Konzerns muss stellenweise wieder ausgegraben werden. Grund sei, dass sich an der Pipeline explosive Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befinden könnten, teilte die Bezirksregierung Düsseldorf am Montag mit.
Bislang seien bei einer gezielten Suche entlang der Pipeline-Strecke in Ratingen, Düsseldorf, Krefeld und Duisburg keine Kampfmittel gefunden worden. An Stellen, wo Detektoren Alarm geschlagen hätten, sei bisher nur Metallschrott gesichtet worden.
Die 67 Kilometer lange CO-Pipeline zwischen Krefeld-Uerdingen und Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) ist noch nicht in Betrieb. Hierüber muss noch das Düsseldorfer Verwaltungsgericht entscheiden. Anwohner hatten aus Angst vor Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert.
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