Verkehrsminister will Mittel für NRW: Lienenkämper fordert Nachholprogramm West
zuletzt aktualisiert: 19.11.2009 - 15:19Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) will die Vekehrsinfrastruktur seines Landes verbessern. Dazu sollen die Mittel des Bundes nicht mehr in erster Linie in die neuen Bundesländer, sondern vielmehr in die staugeplagtesten Gebiete fließen.
"Wir müssen uns davon lösen, Verkehrsinvestitionen nach Himmelsrichtung zu verteilen", erklärte Linenkämper am Rande der Konferenz der Länder-Verkehrsminister in Heidelberg. Das Autobahnnetz in den neuen Bundesländern sei größtenteils fertiggestellt und die Infrastruktur in gutem Zustand.
In Nordrhein-Westfalen hingegen müssten zahlreiche Projekte dringend angegangen werden, die in der Vergangenheit aufgrund des Aufbaus in den neuen Bundesländern vernachlässigt wurden. "Inrastrukturmittel müssen nach harten Bedarfskriterien fließen und sich nach sachlichen Maßstäben wie Verkehrsdichte, Stauaufkommen oder Straßenzustand bemessen", forderte der Minister. Das Programm solle auf zehn Jahre fixiert werden.
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