Todesfall im Januar: Masern weiter auf dem Vormarsch
zuletzt aktualisiert: 24.04.2007 - 10:3477 Masern-Erkrankungen sind in NRW in diesem Jahr bislang gemeldet worden. Damit bewegt sich die Zahl der Infektionen weiter auf erhöhtem Niveau. Das sagte Ulrich van Treeck vom Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Betroffen sind unter anderem der Kreis Mettmann und Düsseldorf.
Seit rund zwei Monaten würden pro Woche mindestens vier neue Erkrankungen pro Woche gemeldet. Das liege über dem Durchschnitt, so Treeck gegenüber der Nachrichtenagentur ddp in Münster. Betroffen sind unter anderem der Kreis Mettmann und Düsseldorf. Unter den Erkrankten sind vor allem Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren. Aber immerhin auch 17 Erwachsenen sind unter den Betroffenen.
2006 hatte es in NRW eine Masernepidemie mit mehr als 1.700 Fällen gegeben. Das war die größte Zahl an Masernerkrankungen seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001. Die Epidemie grassierte vor allem in der Region am Niederrhein.
Mitte Januar dieses Jahres war ein dreijähriger Junge an den Folgen einer Masernerkrankung gestorben. Das Kind hatte sich im Frühjahr 2006 in Duisburg mit Masern angesteckt. Daraus entwickelte sich eine Gehirnentzündung, an der der Junge starb.
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